Brixen - Vier Tage lang stand Brixen im Zeichen von Wolfgang Amadeus Mozart. Die Ausgabe 2026 des "Mozart&Friends Concert", gefördert von Pro Cultura Brixen-Bressanone, verband Konzerte mit Gesprächen, Buchvorstellungen und weiteren Veranstaltungen rund um das Werk des Salzburger Komponisten. Den Auftakt bildete am Donnerstag die Buchpräsentation "Mozart: un libro non scritto" von Gianmarco Tognazzi und Giacomo Fornari im Don-Bosco-Theater. Dazu kamen Mozarts Violinen- und Klarinettenkonzert. An den folgenden Tagen standen unter anderem die Themen Mozart und die Aufklärung, die Familie Mozart, Flötenmusik sowie die Konzerte KV 415 und KV 466 auf dem Programm. Mehrere Veranstaltungen fanden in der Hofburg statt. Zum Abschluss am Sonntag wurden unter anderem historische Musikinstrumente präsentiert. Daniele Basilico widmete sich mit "Mein Mozart" dem Komponisten, bevor Claudio Calabrese sein Mozart-Porträt vorstellte. Die Veranstalter ziehen eine positive Bilanz. Zahlreiche Veranstaltungen waren gut besucht, die Konzerte wurden von anhaltendem Applaus begleitet. Das Festival versteht sich dabei nicht nur als Konzertreihe, sondern auch als Kulturprojekt, das Musikvermittlung, wissenschaftliche Auseinandersetzung und die kulturelle Aufwertung Brixens miteinander verbindet. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Gemeinde Brixen, der Autonomen Provinz Bozen-Südtirol, verschiedenen Kulturinstitutionen sowie lokalen Sponsoren. 2027 soll das Festival fortgesetzt werden.