Von: apa
Eine fünfköpfige deutsche Urlauberfamilie ist am Montagnachmittag am Krippenstein (Bezirk Gmunden) in Bergnot geraten. Der Aufstieg zur Simonyhütte hatte sich schwieriger als erwartet erwiesen, zudem war schlechtes Wetter aufgezogen. Die Eltern, der achtjährige Sohn und die bereits unterkühlten Töchter im Alter von drei und sechs Jahren wurden mit zwei Hubschraubern in Sicherheit gebracht, berichtete die Polizei.
Die Familie fuhr mit der Seilbahn auf den Berg und wollte zur Simonyhütte gehen. Allerdings fanden die Eltern den richtigen Weg zunächst nicht sofort und die Gruppe marschierte einige Zeit im Kreis, bevor sie endlich auf den zur Hütte führenden “Trägerweg” kam. Der Aufstieg im hochalpinen Gelände war dann deutlich kräftezehrender als die Familie gedacht hatte. Zudem setzten statt der erwarteten Wetterbesserung teils kräftige Regenschauer und Wind ein.
Nach rund sieben Stunden Wanderung verständigten die Eltern gegen 16.30 Uhr den Hüttenwirt, der die Rettungskette in Gang setzte. Die beiden Mädchen zeigten bereits eindeutige Anzeichen einer Unterkühlung. Die Familie wurde schließlich von zwei Rettungshubschraubern ins Tal geflogen.




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