Von: Matthias Knapp
Bozen – Der tödliche Unfall in Bozen am Dienstag, bei dem ein Mädchen im Alter von nicht einmal vier Jahren ums Leben gekommen ist, macht fassungslos. Nun fordert der Vater des Kindes, Hossain Jakir, Gerechtigkeit.
Wie berichtet, hatte ein Lieferwagen hatte um 11.22 Uhr beim Eingang in den Waltherpark bei einer Bushaltestelle auf der Höhe des Eingangs zum Zugbahnhof das Kind überfahren. Gemeinsam mit seiner Mutter und Anrainern, die im Küepachweg wohnen, hatte das Mädchen auf den Bus nach Vilpian gewartet, wo der Vater bengalesischer Herkunft ein Restaurant betreibt.
Kurz vor Ankunft des Busses soll sich das Mädchen um ein paar Meter vom Bereich der Haltestelle entfernt haben.
Wie Alto Adige online berichtet, hielt sich das Kind aber immer noch auf dem Gehsteig auf. Der Lieferwagen sei demnach auf die Fußgängerzone geraten.
Das Mädchen hat schwerste Verletzungen davongetragen und wurde sofort in die Notaufnahme in Bozen gebracht. Leider hat sie trotz sofortiger Einlieferung auf die Intensivstation den Unfall nicht überlebt.
Der Vater des Mädchens fordert nun Gerechtigkeit, zumal er fest davon überzeugt ist, dass sich seine Tochter auf dem Gehsteig befand. Die Bozner Stadtpolizei ermittelt den genauen Unfallhergang, auch die Polizei stand im Einsatz. Die Erhebungen sollen klären, wo sich das Mädchen und der Lieferwagen unmittelbar vor dem Unfall aufgehalten haben.




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