Von: Matthias Knapp
Bozen – Rund um den Welttag der Katastrophenvorbeugung am 13. Oktober setzt die Agentur für Bevölkerungsschutz auch in diesem Jahr wieder Akzente, darunter den landesweiten Zivilschutz-Probealarm: Dieser wird am Dienstag, dem 13. Oktober, kurz nach 10.00 Uhr mit Einbeziehung aller 570 Sirenen in Südtirol abgewickelt. “Der jährliche Probealarm macht die Bevölkerung mit dem Zivilschutzsignal vertraut und hilft uns zugleich, mögliche technische Mängel frühzeitig zu erkennen”, unterstreicht der Direktor der Agentur für Bevölkerungsschutz Klaus Unterweger: “Wer das Signal kennt und weiß, wie er sich im Ernstfall verhalten muss, kann rasch und richtig reagieren.”
Anlässlich des 50. Jahrestags des verheerenden Erdbebens im Friaul hat Direktor Unterweger mit einer Delegation Südtiroler Hilfsorganisationen am 3. und 4. Oktober an einem Treffen in Gemona del Friuli teilgenommen. Vertreten waren der Zivilschutz im Weißen Kreuz, das Rote Kreuz, die Freiwillige Feuerwehr und die Rettungshundestaffel. Neben der Beobachtung von Übungen und dem fachlichen Austausch stand die Entwicklung des Zivilschutzes in den vergangenen fünf Jahrzehnten im Mittelpunkt. Dabei wurde deutlich, wie wichtig abgestimmte Abläufe, regelmäßige Übungen und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit sind, um im Ernstfall rasch und wirkungsvoll handeln zu können.
Auch in den kommenden Tagen informiert die Agentur für Bevölkerungsschutz bei mehreren Veranstaltungen über Vorsorge und den Umgang mit Naturgefahren: Vom 15. bis 18. Oktober sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes für Zivilschutz und des Landeswarnzentrums bei der Veranstaltung “Percorsi di Protezione Civile” auf der Piazza di Siena in der Villa Borghese in Rom mit einem Informationsstand vertreten.
Am Samstag, 24. Oktober, beteiligt sich die Agentur im Rahmen des nationalen Projekts “Io non rischio – Ich riskiere nicht” am Hochwassertag in Meran und informiert nahe des Kurhauses über Hochwasserereignisse und den Gefahrenzonenplan in Meran, richtiges Verhalten bei Hochwasser und über Wasserschutzbauten.
Beim Festival der Regionen und autonomen Provinzen in Florenz vom 25. bis 27. Oktober stellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes für Zivilschutz in einem Zelt auf der Piazza Santa Croce zentrale Instrumente der Vorsorge in Südtirol vor: den Gefahrenzonenplan, den Zivilschutzplan und den Schutz von Kulturgütern im Katastrophenfall. Dafür erfolgte eine Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Archäologiemuseum.




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