Von: Matthias Knapp
Bozen – “Im September lagen die Temperaturen um 2,5 bis 3 Grad über dem langjährigen Durchschnitt”, fasst Meteorologe Dieter Peterlin vom Amt für Meteorologie und Lawinenwarnung in der Agentur für Bevölkerungsschutz zusammen: “In der ersten Monatshälfte herrschte heißes Sommerwetter mit nochmals 9 Hitzetagen, als solche bezeichnen wir Tage mit über 30 Grad Celsius.”
Höchste und tiefste Temperatur
Die höchste Temperatur wurde am 4. September in Branzoll mit 33,8 Grad gemessen. Am kältesten war es am 23. September in Welsberg mit minus 2,2 Grad Celsius.
Niederschläge
“Geregnet hat es vor allem im Süden Südtirols deutlich weniger als sonst, hier fiel nur halb so viel Niederschlag wie im Durchschnitt. Geringer war die Abweichung im restlichen Land mit einem Minus von rund 10 Prozent”, fasst Meteorologe Peterlin zusammen.
Wie geht es weiter?
“Momentan erleben wir eine lange Serie von überdurchschnittlichen warmen Spätsommertagen, und auch Anfang Oktober setzt sich diese fort”, blickt Peterlin voraus: “In den nächsten Tagen bleibt es sonnig mit einigen Hochnebelfeldern, flächendeckende Niederschläge sind weit und breit keine in Sicht.”
Daten der 95 Wetterstationen in Echtzeit
Das Messnetz der Wetterstationen in Südtirol umfasst 95 automatische Messstationen, davon stehen 58 Wetterstationen im Siedlungsraum und 37 auf den Bergen. Die Daten der einzelnen Wetterstationen können in Echtzeit abgelesen werden: von den Wetterstationen im Tal und den Wetterstationen am Berg.
Mit dem Niederschlagsradar werden die Niederschläge erfasst; die Bilder werden im Fünf-Minuten-Takt aktualisiert.
Vergleich durch Klimadiagramme
Die Angaben zu den Temperaturen und den Niederschlagsmengen für Bozen, Auer, Meran, Schlanders, Brixen, Sterzing, Bruneck und Toblach sind in den Klimadiagrammen ersichtlich, die täglich auf der Internetseite des Landes aktualisiert werden und die Daten mit dem langjährigen Durchschnitt vergleichen.




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