Von: Matthias Knapp
Terlan – In Terlan hat sich aus der Dienstwaffe eines Ortspolizisten versehentlich ein Schuss gelöst und in den Räumlichkeiten der Gemeinde eine Wand beschädigt. Der Vorfall, der sich bereits am 27. Oktober in der Mittagszeit zugetragen hatte, wurde nun von Bürgermeister Hansjörg Zelger offiziell bestätigt.
Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich vier Ortspolizisten und mehrere Bedienstete im Gebäude, wie Alto Adige online berichtet. Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt, einige Anwesende standen jedoch unter Schock.
Nach Angaben des Bürgermeisters hätte die Waffe zu diesem Zeitpunkt gar nicht geladen sein dürfen. Warum sie der Ortspolizist in den Händen hielt, ist derzeit noch unklar.
Unmittelbar nachdem sich der Schuss gelöst hatte, nahmen die Carabinieri die Ermittlungen auf und sicherten die Spuren. Der Ortspolizist, der sich aktuell im Krankenstand befindet, muss bei seiner Rückkehr mit einem Disziplinarverfahren rechnen.
Ein weiterer Ortspolizist und ein Gemeindefunktionär, die während des Vorfalls anwesend waren, mussten psychologisch betreut werden.
Die Gemeindeverwaltung zog unterdessen erste Konsequenzen und zog die Schusswaffen aller Ortspolizisten ein. Gleichzeitig wurden strengere Regeln angeordnet, wie die Dienstwaffen von Ortspolizisten verwahrt werden müssen, um ähnliche Zwischenfälle künftig strikt auszuschließen.
Der Bürgermeister sprach von einem äußerst schwerwiegenden Vorfall und hob die Sicherheit der Mitarbeiter als oberste Priorität hervor.




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