Von: Lukas Unterkofler
St. Ulrich – Ein Mann (42) aus der Provinz Cagliari ist Online-Betrügern auf den Leim gegangen.
Die Carabinieri von St. Ulrich konnten nach der Anzeige zwei Verdächtige ausforschen. Gegen sie laufen nun Ermittlungen wegen Betrugs und Geldwäsche.
Der Sarde wollte für einen Aufenthalt in Gröden einen Mietwagen buchen, fand ein vermeintlich günstiges Angebot und überwies 420 Euro. Das Geld sowie die vermeintlichen Vermieter waren daraufhin weg.
Laut den Carabinieri lief die gesamte Kommunikation über WhatsApp: Nachdem die angeblichen Vermieter den Mann zu einer schnellen Überweisung gedrängt hatten, überwies er 420 Euro. Anschließend brachen die Kontakte ab.
Die Ermittlungen der Carabinieri von St. Ulrich führten zu einem 19-Jährigen aus der Provinz Neapel, auf dessen Konto das Geld eingegangen war, sowie zu einem 45-Jährigen aus der Provinz Ascoli Piceno, der bereits polizeibekannt ist.
Beide müssen sich wegen Betrugs verantworten. Dem älteren Verdächtigen wird zudem Geldwäsche vorgeworfen.
Geld aus weiteren Betrugsfällen entdeckt
Bei den Ermittlungen stießen die Ermittler aus Südtirol auf ein größeres Netzwerk finanzieller Transaktionen. Über das Konto des 45-Jährigen sollen wiederholt Einnahmen aus verschiedenen Betrugsfällen geflossen sein. Der mutmaßliche illegale Geldfluss wird auf mehr als 5.000 Euro geschätzt.
Die Carabinieri warnen angesichts des Falls vor vermeintlich günstigen Angeboten im Internet. Bei Online-Buchungen und Zahlungen sei besondere Vorsicht geboten. Wer einen Betrugsverdacht bemerkt, sollte diesen möglichst rasch melden.




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