Zwei Parkwächter und zwei Sicherheitsmänner tot

Vier Tote bei Bekämpfung von Waldbränden in Indonesien

Freitag, 16. Oktober 2026 | 11:40 Uhr

Von: importer

Bei der Bekämpfung der schweren Waldbrände in Indonesien sind vier Einsatzkräfte ums Leben gekommen. Die vier Männer wurden beim Einsatz im Bromo-Tengger-Semeru-Nationalpark auf der Insel Java von Flammen und dichtem Rauch eingeschlossen, wie das Forstministerium des asiatischen Landes am Freitag mitteilte. Zwei weitere Menschen erlitten schwere Verbrennungen.

Bei den Todesopfern handelte es sich laut einem Sprecher des Nationalparks um zwei Parkwächter und zwei Sicherheitsmänner, die ihnen halfen. Das Forstministerium erklärte, der Tod der Männer zeige, dass die Bekämpfung von Waldbränden ein “hochriskanter Einsatz” sei.

Land kämpft seit Monaten gegen Flammen

Indonesien kämpft seit Monaten gegen Brände, die weite Flächen von Wäldern und Torfgebieten verwüstet haben. Betroffen ist vor allem die Insel Borneo. Zehntausende Helfer sind im Einsatz, um die Feuer zu bekämpfen. Die Brände haben zu hunderttausenden Fällen von Atemwegsbeschwerden in der Region geführt.

Die Feuer sind während der Trockenzeit, die zwischen Oktober und November endet, an der Tagesordnung. In diesem Jahr haben sie sich jedoch durch das Klimaphänomen El Niño verstärkt, das nach Einschätzung von Experten eines der stärksten seit Beginn vergleichbarer Aufzeichnungen vor 40 Jahren sein dürfte.

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