Von: Redaktion Südtirol News
Walten – In Walten bei St. Leonhard in Passeier haben am gestrigen Samstag mehrere Einsatzorganisationen den Umgang mit einem Massenanfall von Verletzten (MANV) geübt. Organisiert wurde die groß angelegte Übung vom Weißen Kreuz Passeier gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Walten.

Simuliert wurde ein Verkehrsunfall mit zwei Pkw und einer Gruppe von Radfahrern. Das Szenario sah eine größere Zahl von Verletzten vor und sollte die Einsatzkräfte vor möglichst realitätsnahe Bedingungen stellen.
Versorgung und Koordination im Mittelpunkt
Geübt wurden unter anderem die Erstversorgung, die Sichtung und Einteilung der Verletzten sowie die Zusammenarbeit der verschiedenen Einsatzleitungen. Auch die Kommunikation und die Koordination der verfügbaren Rettungsmittel standen im Mittelpunkt.
An der Übung beteiligten sich unter anderem das Weiße Kreuz aus Passeier, Meran, Lana, Ulten und Naturns, das Rote Kreuz, die Feuerwehren Walten und St. Leonhard, die Bergrettung, die Berufsfeuerwehr Bozen sowie der Landesnotrufdienst. Auch Notärzte, Pflegekräfte, die Notfallseelsorge und die Notfalldarstellung waren eingebunden.
Rund 15 Personen wurden realistisch geschminkt und als Verletzte dargestellt. Dadurch konnten die Einsatzkräfte die Abläufe unter möglichst praxisnahen Bedingungen trainieren.

Die Organisatoren zogen anschließend ein positives Fazit. Solche Übungen dienen dazu, die Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen zu überprüfen, Kommunikationswege zu trainieren und Abläufe für tatsächliche Großeinsätze zu verbessern.





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