Landesregierung genehmigt Gefahrenzonenplan Olang

110 von 116 Gemeinden haben einen Gefahrenzonenplan

Freitag, 06. November 2026 | 12:15 Uhr

Von: Matthias Knapp

Bozen/Olang – Beinahe alle haben es geschafft: 110 der insgesamt 116 Südtiroler Gemeinden verfügen über einen gültigen Gefahrenzonenplan – das sind 95 Prozent. Neu hinzugekommen ist am 6. November der Gefahrenzonenplan (GZP) der Gemeinde Olang, den die Landesregierung auf Vorschlag von Raumentwicklungslandesrat Peter Brunner genehmigt hat.

„Ein gültiger Gefahrenzonenplan ist zentral für die Raumplanung und Voraussetzung für eine sichere Siedlungsentwicklung”, betont der Landesrat für Umwelt-, Natur- und Klimaschutz und Raumentwicklung Peter Brunner. Der Gefahrenzonenplan fördere den achtsamen Umgang mit Grund und Boden und trage zur Sensibilisierung der Bürger für Naturgefahren bei.

Die Erstellung eines Gefahrenzonenplans erfolgt in mehreren Phasen, die mit der Genehmigung des Plans durch den Gemeinderat und im Anschluss durch die Landesregierung enden. “Der Gefahrenzonenplan ist verbindlich und hat Vorrang gegenüber den anderen Planungsinstrumenten auf Gemeindeebene”, präzisiert die Direktorin des Landesamtes für Landschafts- und Gemeindeplanung Carlotta Polo.

Der Gefahrenzonenplan von Olang wurde vom Gemeinderat im September genehmigt. Die Landesregierung hat das positive Gutachten der Dienststellenkonferenz geteilt und den Gefahrenzonenplan nun wie vom Gemeinderat beantragt genehmigt.

Alle Informationen zum Gefahrenzonenplan sind auf den Landeswebseiten im Portal Naturgefahren zu finden. Dort findet sich auch ein von der Agentur für Bevölkerungsschutz erstellter, kompakter Info-Flyer mit den wichtigsten Informationen zum Gefahrenzonenplan auf einen Blick.

Bezirk: Bozen, Pustertal

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