Von: Redaktion Südtirol News
Bozen – “Zugausfälle, tägliche Verspätungen und mangelhafte Fahrgastinformationen: Für hunderte Südtiroler Pendler und Schüler wird der tägliche Weg zur Arbeit oder Schule immer mehr zur Geduldsprobe. Während die Fahrgäste täglich in der Kälte auf ihre verspäteten Züge warten, verlagert die Landesregierung ihren Schwerpunkt zunehmend auf langwierige Großbaustellen auf Straße und Schiene.”
Genau das stößt bei der Süd-Tiroler Freiheit auf Kritik. Johannes Paris, stellvertretender Landesjugendsprecher der Süd-Tiroler Freiheit, fordert von der Landesregierung deutlich spürbare Entlastungen für die Pendler und eine bessere Organisation von großangelegten Verkehrsbaustellen.
Er betont: “Es kann nicht sein, dass Millionen in Megaprojekte fließen, dabei aber die alltäglichen Probleme auf den Hauptstrecken, wie unpünktliche Züge, ignoriert werden. Großbaustellen sind unvermeidbar und wichtig für die Verbesserung der Bahn. Doch bei allem Verständnis: Was unsere Pendler brauchen, ist ein verlässliches Angebot heute und jetzt – nicht erst in Jahren, wenn Großprojekte endlich fertiggestellt sind.”
Doch nicht nur die Verspätungen seien ein Problem, auch die mangelhaften Fahrgastinformationen gehörten leider zum Alltag. “Hinzu kommt, dass es bei vielen Mitarbeitern an der nötigen Zweisprachigkeit mangelt. Wir als Süd-Tiroler Freiheit werden nicht müde, daran zu erinnern: Die Südtiroler Fahrgäste haben ein Recht darauf, in ihrer Muttersprache informiert und bedient zu werden”, unterstreicht Paris.
“Diese Mängel, die den Alltag der Fahrgäste erheblich und unnötig beeinträchtigen, ließen sich sofort beheben – völlig unabhängig von großangelegten Verkehrsprojekten.” Paris bringt es auf den Punkt: “Verbesserungen beim Service, verlässliche Auskünfte und ein reibungsloser Fahrplan sind drei Dinge, die sofort umsetzbar sind. Wo liegt hierbei das Problem?”




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