Von: Matthias Knapp
Bozen – Bozen baut sein Netz an öffentlich zugänglichen Defibrillatoren weiter aus. Vor Kurzem wurden vor den Sparkasse-Filialen in der Claudia-Augsta-Straße, in der Reschenstraße und an der Ecke Turinstraße/Dalmatienstraße drei neue Notfallsäulen installiert.
Die in die Notfallsäulen integrierten Defibrillatoren sind rund um die Uhr verfügbar, gut sichtbar und im Notfall leicht erreichbar. Die Stadt will die flächendeckende Verfügbarkeit dieser lebensrettenden Geräte im Stadtgebiet weiter ausbauen, damit bei einem medizinischen Notfall, etwa bei einem Herzstillstand, rasch und wirksam Hilfe geleistet werden kann.
“Bei einem Herzstillstand kann eine schnelle Erstversorgung entscheidend sein, ja sogar Leben retten“, so Bozens Vizebürgermeister und Zivilschutzstadtrat Stephan Konder. „Mit einem leicht zugänglichen und sofort einsatzbereiten Defibrillator können die Minuten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte mit lebenswichtigen Maßnahmen überbrückt werden. Deshalb ist es unser Ziel, in der gesamten Stadt an gut erreichbaren Standorten Defibrillatoren zu installieren. Ich danke der Sparkasse, dass sie uns bei diesem Vorhaben tatkräftig unterstützt.“
Defibrillatoren sind so konzipiert, dass sie auch von Personen ohne medizinische Vorkenntnisse bedient werden können. Klare Sprachansagen führen die Helfenden durch den Einsatz und erklären die jeweils nächsten Schritte. Damit kann bei einem Notfall schnell wirksame Hilfe geleistet werden, noch bevor die Rettungskräfte eintreffen.
Die neuen Defibrillatoren-Standorte sind das Ergebnis einer gemeinsamen Initiative der Stadt Bozen und der Sparkasse. Die Stadt hat die drei Defibrillatoren angekauft und übernimmt über das Weiße Kreuz deren Wartung. Die Sparkasse stellte die Standorte vor den Filialen zur Verfügung und sorgt für den Betrieb der Geräte.
„Wir freuen uns, einen konkreten Beitrag zum Projekt leisten und so für mehr Sicherheit für die Bevölkerung sorgen zu können“, so Ferruccio Ravelli, Direktor von Sparim, jener Gesellschaft, die das Immobiliarvermögen der Sparkasse verwaltet. „Die Standorte der Defibrillatoren vor unseren Filialen sind gut sichtbar und gewährleisten eine schnelle Nutzung. Gleichzeitig verdichten wir in Zusammenarbeit mit der Stadt das Notfallnetz, sodass im Ernstfall ein rasches Eingreifen möglich ist.“
Die Stadt hat es sich zum Ziel gemacht, ein flächendeckendes Defibrillatoren-Netz im gesamten Stadtgebiet aufzubauen. Die drei neuen Defibrillatoren sind folglich ein weiterer wichtiger Schritt, um die Gesundheit der Bevölkerung und die Sicherheit im öffentlichen Raum zu stärken.




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