Daten präsentiert

Elektronische Identitätskarte: 2026 wurden in Bozen mehr als 17.000 neue Ausweise ausgestellt

Mittwoch, 23. September 2026 | 16:36 Uhr

Von: Redaktion Südtirol News

17.362 neue elektronische Identitätskarten: So viele hat die Stadtgemeinde Bozen zwischen dem 1. Januar und dem 16. September 2026 ausgestellt. Diese Zahl ist auch das Ergebnis des Einsatzes, den die Gemeindeverwaltung und das Amt für Demographische Dienste geleistet haben, um die Umstellung von der Identitätskarte in Papierform auf die elektronische Identitätskarte voranzutreiben.

Seit dem 3. August 2026 sind die Identitätskarten in Papierform nicht mehr gültig, auch wenn auf der Identitätskarte ein anderes Fälligkeitsdatum steht. Identitätskarten in Papierform haben also ausgedient, sowohl als Ausweis in Italien als auch als Reisedokument fürs Ausland. Es gibt aber eine Ausnahmeregelung: Bis zum 31. Januar 2027 können Identitätskarten in Papierform, die noch nicht verfallen sind, für einige wenige Angelegenheiten von öffentlichem Interesse und für den Schutz der persönlichen Rechte verwendet werden.

Am 16. September 2026 waren laut Angaben des Amtes für Demographische Dienste noch 3.248 Identitätskarten in Papierform im Umlauf, davon waren 1.154 bereits verfallen. Diese Daten zeigen, dass die meisten Bürgerinnen und Bürger bereits die neue elektronische Identitätskarte beantragt und erhalten haben. Es müssen aber trotzdem noch einige Identitätskarten ausgetauscht werden.

In den vergangenen Monaten hat die Gemeindeverwaltung die Öffnungszeiten des Amtes für Demographische Dienste ausgeweitet, um den Bürgerinnen und Bürgern mehr Möglichkeiten zu bieten, die neue, elektronische Identitätskarte zu beantragen. Es wurden ca. 6.000 Briefe verschickt mit dem Hinweis, dass die neue Identitätskarte beantragt werden muss. 8.310 E-Mails und Anrufe wurden seit Jahresbeginn bearbeitet. Insgesamt wurden 2.014 zusätzliche Schalterstunden angeboten, an Samstagen wurden die Schalter des Meldeamtes für insgesamt 216 Stunden geöffnet.

Im Zeitraum zwischen dem 1. Oktober 2025 und dem 10. August 2026 wurden pro Woche bis zu 600 elektronische Identitätskarten ausgestellt. 12 Gemeindebedienstete waren für den Austausch der Identitätskarte in Papierform durch elektronische Identitätskarten zuständig, am Schalter und im Backoffice. Es gab sieben offene Schalter mit sechs unterschiedlichen Öffnungszeiten zwischen 7.30 und 17.00 Uhr und von Montag bis Freitag. Im Stadtgebiet verteilt gab es fünf Stellen, an denen die neue Identitätskarte beantragt werden konnte. Die

Schalter waren außerdem vier Mal zusätzlich bei besonderen Anlässen und am Abend geöffnet.

„Diese Zahlen zeigen, dass die Gemeindeverwaltung eine großartige Arbeit geleistet hat, um die Einführung der neuen Identitätskarte zu bewältigen. Von dieser Neuerung waren nämlich Tausende Bürgerinnen und Bürger betroffen.“ erklärte der Stadtrat für Demographische Dienste, Tritan Myftiu. „Ich möchte vor allem den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Amtes für Demographische Dienste danken, für ihren Einsatz und ihr Engagement, das sie in den vergangenen Monaten gezeigt haben. Wir haben versucht, den Umstieg von der Identitätskarte in Papierform auf die elektronische Identitätskarte so einfach als möglich zu gestalten. Wir haben die Öffnungszeiten der Schalter verlängert, wir haben den Bürgerinnen und Bürgern Briefe geschickt, um ihnen zu erklären, dass die alte Identitätskarte ausgetauscht werden muss, und wir haben auch am Samstag und am Abend die Schalter offen gehalten. Die Zahlen zeigen, dass wir unser Ziel erreicht haben und viele Bürgerinnen und Bürger die neue elektronische Identitätskarte beantragt haben. Und nun kümmern wir noch um die restlichen Identitätskarten, die noch ausgetauscht werden müssen.“

Die gute Arbeit des Amtes wird auch durch das Ergebnis der Erhebung der Zufriedenheit mit den angebotenen Diensten bestätigt: Das Amt für Statistik und Zeiten der Stadt hat vom 2. März bis 31. Mai 2026 794 Bürgerinnen und Bürger befragt, die am Schalter die neue elektronische Identitätskarte beantragt haben. Davon waren 58,4 Prozent Frauen und 88,4 Prozent italienische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger.

Die Zufriedenheit mit dem Verfahren für die Beantragung der neuen elektronischen Identitätskarte liegt im Schnitt bei 8,7 von zehn Punkten. Besonders hoch sind die Werte in Bezug auf die Öffnungszeiten der Schalter: Hier wurde eine Punktezahl von 9,2 erreicht. Ebenfalls gut bewertet wurden die Erreichbarkeit der Dienste auch für Personen mit Beeinträchtigung (9,1 Punkte) und die Kompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (8,9). Bei 8,8 liegt die Punktezahl für die Wartezeiten und für die Freundlichkeit und Geduld des Personals. Für die Öffnungszeiten der Schalter haben die Befragten im Schnitt 8,6 Punkte vergeben, für die Beschilderung innerhalb und außerhalb der Gemeindeämter 8,4 Punkte.

Die Daten bei der heutigen Pressekonferenz wurden von der Direktorin des Amtes für Demographische Dienste Manuela Buonfrate präsentiert. Sie zeigen, dass das Amt in den vergangenen Monaten eine sehr gute Arbeit geleistet hat und dass die Bevölkerung das Angebot sehr gerne angenommen hat.

Die Ergebnisse der Befragung über die Zufriedenheit mit den Diensten haben hingegen die Direktorin des Amtes für Statistik und Zeiten der Stadt, Sylvia Profanter und die Mitarbeiterin Ulrike Gasser vorgestellt.

Bezirk: Bozen

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