Von: Matthias Knapp
Bozen – Für 42 Mitarbeitende, die im Laufe des Jahres neu in die Landesverwaltung aufgenommen wurden, ist am 8. Oktober die Grundausbildung gestartet. “Der Arbeitgeber Land ist so vielfältig wie die Gesellschaft und ein großes Triebwerk, das für die Menschen im Land und deren Entwicklung arbeitet”, sagte Personallandesrätin Magdalena Amhof bei der Begrüßung. Die Mitarbeitenden sollen gut auf die Herausforderungen vorbereitet werden, das Land als Arbeitgeber setze alles daran, die Arbeitsverträge weiterzuentwickeln und attraktiv zu machen, erklärte Amhof und verwies auf die getätigten Inflationsapassungen und die neu beschlossene begleitende Inflationsanpassung.
Auch der Generaldirektor des Landes Alexander Steiner unterstrich, dass die Mitarbeitenden des Landes gemeinsam für eine große Sache im Einsatz wären. Unter dem Motto “vertrauen, vereinfachen, weglassen” habe die Landesverwaltung alles unternommen, die Dienste noch bürgernäher aufzustellen und insgesamt 1836 dazu eingegangene Vorschläge zu überprüfen, zuzuweisen und umzusetzen, so Steiner. Bürokratie sei zum Teil notwendig, um Korrektheit und Gleichbehandlung zu garantieren, Überflüssiges solle aber weggelassen werden. Das Land müsse über seine Arbeit Rechenschaft ablegen und Regeln für alle gleich anwenden, Spielräume sollten aber zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger interpretiert werden, sagte Generaldirektor Steiner.
Die Grundausbildung, die vom Direktor des Landesamtes für Personalentwicklung Günter Sölva und Renate Kerschbaumer begleitet wird, umfasst 60 Weiterbildungsstunden und unterstützt neue Mitarbeitende dabei, sich rasch und nachhaltig in die Landesverwaltung zu integrieren. In einem praxisnahen, modular aufgebauten Lernprogramm erwerben sie rechtlich-administrative, digitale sowie persönliche und soziale Kompetenzen und setzen sich mit den Grundlagen einer modernen, bürgernahen Verwaltung auseinander. “Besonderes Augenmerk gilt dem organisations-, berufs- und sprachübergreifenden Austausch, der die Vernetzung und Zusammenarbeit innerhalb der Landesverwaltung stärkt”, betonte Amtsdirektor Sölva.
Grundausbildung auch für Führungskräfte
16 neu ernannte Führungskräfte in der Landesverwaltung haben hingegen am 7. Oktober ihre Grundausbildung begonnen. Die vom Landesamt für Personalentwicklung initiierte Weiterbildung begleitet sie über sieben Monate und unterstützt sie dabei, sicher und wirksam in ihre neue Rolle hineinzuwachsen.
Im Mittelpunkt stehen drei Entwicklungsfelder, und zwar Leadership, Management und Steuerung sowie Vernetzung. Damit werden sowohl die persönliche Rolle als Führungskraft als auch die organisatorischen, rechtliche und strategischen Anforderungen von Führung in der Landesverwaltung in den Blick genommen. Ziel ist es, die Führungskompetenzen zu stärken und ein gemeinsames Verständnis moderner, leistungsfähiger und bürgerorientierter Führung zu fördern. Zum Auftakt begrüßte Generaldirektor Steiner die Teilnehmenden und hieß sie in ihrer neuen Rolle willkommen.




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