Iranische Delegation ist für die UNO-Generalversammlung in New York

Iran plant keine neuen Gespräche mit Washington über Hormuz

Montag, 28. September 2026 | 10:28 Uhr

Von: importer

Teheran plant staatlichen Medien zufolge keine neuen Gespräche mit den USA über eine Wiedereröffnung der Straße von Hormuz. Die iranische Delegation in New York habe “keine Pläne für Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten”, berichtete die offizielle Nachrichtenagentur IRNA am Montag unter Berufung auf Delegationskreise. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor dem Nachrichtenportal “Axios” gesagt, er rechne mit einer Fortsetzung der Gespräche in den nächsten Tagen.

Trump hatte zuvor einen iranischen Vorschlag zur Wiedereröffnung der Straße von Hormuz zurückgewiesen. “Die Standpunkte und Positionen der Islamischen Republik Iran wurden der amerikanischen Seite am vergangenen Dienstag klar und ausdrücklich über einen katarischen Vermittler übermittelt”, berichtete die Agentur IRNA weiter. Die iranische Delegation befindet sich anlässlich der UNO-Generalversammlung in New York. Sie werde laut IRNA am Dienstag nach Teheran zurückkehren.

Der Iran erklärte, er habe eine Liste mit sieben Bedingungen vorgelegt, um den Krieg zu beenden und die Straße von Hormuz wieder zu öffnen. Die strategisch wichtige Meerenge, über die vor dem Krieg ein Fünftel der weltweiten Erdöl- und Gaslieferungen lief, steht im Zentrum des Konflikts, der Ende Februar mit US-israelischen Angriffen auf Teheran begonnen hatte.

Seitdem beansprucht der Iran die Kontrolle über die Straße von Hormuz, Washington verhängte im Gegenzug eine Blockade gegen iranische Häfen. “Axios” hatte zuvor berichtet, dass indirekte Gespräche zwischen Teheran und Washington unter katarischer Vermittlung bereits am Montag wieder aufgenommen werden könnten. Trump hatte den von Teheran vorgelegten Plan am Samstag abgelehnt.

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