Burnham sieht Iran-Beteiligung bei Vorfall auf Militärstützpunkt

Iran weist Verwicklung in Vorfall auf Militärbasis zurück

Donnerstag, 01. Oktober 2026 | 04:22 Uhr

Von: importer

Der iranische Außenminister Abbas Araqchi hat die Einschätzung der britischen Regierung zurückgewiesen, dass Teheran in den Vorfall nahe einer US-Luftwaffenbasis in Großbritannien involviert sein könnte. Der britische Premierminister Andy Burnham sei mit seiner Einschätzung “auf dem Holzweg”, schrieb Araqchi auf der Plattform X. “Die Freilassung vermeintlicher Terroristen, die für ausländische Staaten arbeiten, spricht wirklich Bände.”

Fünf Männer waren unter Terrorverdacht festgenommen worden, danach aber unter strengen Auflagen freigelassen worden. “Es gibt starke Hinweise darauf, dass der Iran an den Ereignissen vom Wochenende auf dem RAF-Stützpunkt Fairford beteiligt war”, sagte der britische Regierungschef der BBC. Es handle sich jedoch “weiterhin um eine laufende, komplexe und ernste polizeiliche Ermittlung”.

Verdächtiger soll selbst den Notruf gewählt haben

US-Außenminister Marco Rubio hatte zuletzt bereits von einer Beteiligung eines “ausländischen Akteurs” gesprochen. Die fünf Männer waren in der Nacht zum Sonntag nahe des von der US-Luftwaffe genutzten britischen Militärstützpunkts RAF Fairford aufgegriffen worden und wurden inzwischen unter strengen Auflagen freigelassen. Sie werden der Vorbereitung einer terroristischen Tat verdächtigt, ermittelt wird auch wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz.

Britischen Medien zufolge soll sich das von den Männern mitgeführte verdächtige Material jedoch nicht als funktionsfähiger Sprengstoff herausgestellt haben. Einer der Festgenommenen soll laut Medienberichten selbst den Notruf gewählt haben.

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