Von: Lukas Unterkofler
Bozen – Der Gemeinderat hat mit zwölf Ja- und vier Nein-Stimmen beschlossen, das Vorkaufsrecht für das historische Tertiarkloster in Mitterdorf auszuüben. Ziel ist es, das Areal zu sichern und künftig für gemeinnützige Zwecke zu nutzen.
Kaltern will das Tertiarkloster in kommunale Hand bringen. Der Ankauf soll mit Eigenmitteln finanziert werden.
Dem Beschluss waren Verhandlungen mit der Vinzenzgemeinschaft vorausgegangen. Ein von der Gemeinde vorgeschlagener Kompromiss kam allerdings nicht zustande, da die Organisation diesen ablehnte. Die Gemeinde wolle weiterhin gesprächsbereit bleiben.
Bündnis Kaltern begrüßt Entscheidung
Zufrieden zeigen sich die Gemeinderäte Dietmar Zwerger und Walter Bernard vom Bündnis Kaltern. Sie sprechen von einem wichtigen Schritt, um das historisch bedeutende Gebäudeensemble für kommende Generationen zu erhalten und stärker der Bevölkerung zugänglich zu machen.
Nun müsse gemeinsam mit Vereinen und Bürgern erarbeitet werden, wie das Areal künftig genutzt werden soll. Das Bündnis Kaltern kündigt an, den Prozess aktiv zu begleiten und auf Transparenz sowie Beteiligungsmöglichkeiten zu achten. Ziel sei es, aus dem Tertiarkloster einen Gewinn für ganz Kaltern zu machen.




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