Von: Lukas Unterkofler
Bozen – Die Landesförderungen für erneuerbare Energien sollen die Energiewende unterstützen und nicht jene benachteiligen, die bereits in nachhaltige Technologien investiert haben. Die Grüne Fraktion fordert die Landesregierung auf, die Förderrichtlinien für 2027 anzupassen und die Förderungen für Photovoltaik, Wärmepumpen und Speicherbatterien besser aufeinander abzustimmen.
Derzeit sei die Landesförderung für Photovoltaikanlagen und Speicherbatterien an die gleichzeitige Installation einer neuen Wärmepumpe geknüpft. “Doch was gilt für jene, die bereits eine Wärmepumpe besitzen? Sie gehen leer aus. Es ist nicht sinnvoll, diejenigen zu benachteiligen, die ihren Beitrag bereits geleistet haben. Wir müssen Familien ermöglichen, die Energiewende schrittweise zu vollziehen, ohne Anreize für den Austausch noch funktionierender Anlagen zu schaffen“, betont Zeno Oberkofler, Erstunterzeichner des Grünen Vorschlags.
Die Landesregierung will die Förderkriterien und Beiträge auch 2027 unverändert beibehalten. Die Grünen fordern hingegen, diese “Widersprüche” zu beseitigen. Die Förderungen sollen auch jenen zugutekommen, die bereits eine Wärmepumpe besitzen. Außerdem müsse geklärt werden, ob für Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von mehr als 20 kWp eine Mehrwertsteuer-Nummer erforderlich ist. Eine Antwort des GSE (Gestore dei Servizi Energetici) steht dazu noch aus.
„Damit Bürger sowie Unternehmen mit Vertrauen investieren können, braucht es klare Regeln, die rechtzeitig veröffentlicht werden. Die Energiewende muss einfacher werden – und darf nicht durch widersprüchliche Voraussetzungen erschwert werden“, erklären die Grünen-Landtagsabgeordneten Zeno Oberkofler, Brigitte Foppa und Madeleine Rohrer abschließend.




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