Von: Sophia Molitor
Bozen – SVP-Senatorin und Vorsitzende der Autonomiegruppe Julia Unterberger bezieht Stellung zum sexistischen Übergriff auf Pamela Rendi-Wagner:
„Meine Solidarität gilt Pamela Rendi-Wagner, der ehemaligen Vorsitzenden der österreichischen Sozialdemokratischen Partei und Ehefrau des österreichischen Botschafters in Italien, Michael Rendi, die Opfer eines schwerwiegenden Vorfalls von Sexismus und Gewalt geworden ist.
„In Österreich wurde bekannt, dass bei einer Schießveranstaltung eine Puppe als Zielscheibe verwendet wurde, die die Gesichtszüge der ehemaligen sozialdemokratischen Parteivorsitzenden trug und die auf sexuell erniedrigende Weise dargestellt war. An der Veranstaltung nahmen – wie das österreichische Bundesheer selbst bestätigte – auch 13 Soldaten teil, wenn auch außer Dienst und in Zivilkleidung.
Befremdlich ist zudem, dass Jahre vergangen sind, bevor dieser Vorfall ans Licht gekommen ist und eine öffentliche Reaktion ausgelöst hat.
Sexistische Herabwürdigung ist ein Mittel, das viel zu häufig gegen politisch engagierte Frauen eingesetzt wird, um sie zu diskreditieren und ihre Legitimität infrage zu stellen. Dadurch verlagert sich die Auseinandersetzung von ihren Ideen und politischen Positionen auf ihre Person, ihren Körper und ihre Würde. Es handelt sich um eine Form der Einschüchterung, die darauf abzielt, die Präsenz und die Rolle von Frauen im öffentlichen Leben zu schwächen.
Vorfälle wie der in Österreich müssen daher überall, wo sie sich ereignen, mit aller Entschiedenheit verurteilt werden.”




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