Mojtaba Khamenei seit Tod seines Vaters nicht öffentlich aufgetreten

USA werden laut Khamenei Golfregion verlassen

Montag, 28. September 2026 | 19:10 Uhr

Von: importer

Die USA werden sich aus Sicht von Irans Oberstem Führer Mojtaba Khamenei in absehbarer Zeit aus der Golfregion zurückziehen müssen. “Heute wagen sie sich, nachdem sie schmerzhafte Schläge durch tapfere Kämpfer und die Wächter der Straße von Hormus erlitten haben, nicht mehr hinaus über das Arabische Meer”, schrieb Khamenei in einer am Montag im iranischen Staatsfernsehen veröffentlichten Erklärung, ohne die USA ausdrücklich zu erwähnen.

“Es wird nicht mehr lange dauern, bis auch das Arabische Meer ihre Präsenz los sein wird”, fügte Khamenei hinzu. Das Arabische Meer erstreckt sich von der Arabischen Halbinsel nach Osten in Richtung Indien. Es ist ein wichtiger Seeweg, der zu den Küsten Irans und zur Straße von Hormuz führt.

Mojtaba Khamenei ist der Nachfolger seines Vaters Ayatollah Ali Khamenei, der seit 1989 an der Spitze der Islamischen Republik gestanden hatte und am ersten Tag des US-israelischen Krieges gegen den Iran am 28. Februar getötet worden war. Mojtaba Khamenei ist seitdem noch nicht öffentlich aufgetreten. Es wurden bisher auch keine Audio- und Videoaufnahmen von ihm veröffentlicht.

Zweifel wachsen

Für die Bevölkerung des Iran bleibt das religiöse und politische Oberhaupt des Landes daher unsichtbar. Khamenei soll bei den Luftangriffen zu Beginn des Krieges Ende Februar, bei denen sein Vater und Vorgänger Ali getötet wurde, schwer verwundet worden sein.

Regierungsvertretern und Insidern zufolge hat Khamenei weiterhin die Kontrolle. Er regiere aus Sicherheitsgründen aus dem Schatten heraus, während er sich von seinen entstellenden Verletzungen erhole. Die alltäglichen Amtsgeschäfte habe er an eine Gruppe hochrangiger Politiker delegiert.

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