Von: First Avenue
Vom 25. bis 27. September: Fünfte Ausgabe des „Trentodoc Festival“ – Verkostungen, Talks, Show-Cookings und vieles mehr in Trient, Rovereto und in den Kellereien.
Trient. Die Schaumweine des Trentino stehen wieder drei Tage lang im Rampenlicht: Am kommenden Wochenende – von Freitag, 25., bis Sonntag, 27. September – findet die fünfte Ausgabe des „Trentodoc Festival“ statt. Eine ideale Gelegenheit, die prickelnden Spezialitäten kennenzulernen – in der Stadt, aber auch unterwegs in Wein- und Sektkellereien.
Der Trentodoc ist ein Schaumwein, der mit der klassischen Flaschengärung und ausschließlich aus Trentiner Trauben hergestellt wird. Er entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts dank der „Eingebung“ von Giulio Ferrari, damals Önologe am landwirtschaftlichen Institut von San Michele all’Adige.
Der geschützte Schaumwein aus dem Trentino erfreut sich immer größerer Beliebtheit – auch international. Das „Trentodoc Festival“ ist also die perfekte Möglichkeit, die edlen „Bollicine“ aus der Nachbarprovinz zu entdecken, zu probieren und darauf anzustoßen. Drei Tage lang haben Weinkenner, aber auch ein breites Publikum Gelegenheit zu prickelnden Erfahrungen im Zeichen des guten Geschmacks. In den vergangenen Jahren haben jeweils Tausende an der Veranstaltungsreihe in der Stadt Trient und in den Sektkellern teilgenommen – im vergangenen Jahr waren es rund 11.000 Besucherinnen und Besucher.
Vom 25. bis 27. September stehen insgesamt 170 Events auf dem Programm des Trentodoc Festival. Die Veranstaltungsreihe wird von Trentino Marketing und dem Istituto Trentodoc in Zusammenarbeit mit der Tageszeitung „Corriere della Sera“ organisiert und von der Autonomen Provinz Trient gefördert.
Trient bildet das Zentrum der Veranstaltungsreihe. Schauplätze sind unter anderem das Castello del Buonconsiglio, der Palazzo Geremia, der Palazzo Roccabruna, die Giardini San Marco und der Augustiner-Kreuzgang. In diesem Jahr zählt auch das Mart in Rovereto zu den Veranstaltungsorten.


Herzstück der Veranstaltungsreihe bleiben aber die Kellereien, die den Trentodoc produzieren. In diesen finden insgesamt 133 Veranstaltungen statt. Sie bieten die Gelegenheit, die Betriebe zu besichtigen sowie Produzenten, Herkunftsgebiete und das Metodo-Classico-Verfahren kennenzulernen.
In Trient stehen die 15 „Trentodoc Tastings“ im Mittelpunkt. Sie laden dazu ein, die unterschiedlichen Facetten der Marke und ihrer Herkunftsregion bei geführten Verkostungen mit einigen der besten italienischen Sommeliers zu entdecken.
Ein besonders wichtiger Programmpunkt ist „Nuove firme, un’unica identità: benvenuti in Trentodoc“. Die Veranstaltung stellt jene Produzenten vor, die in diesem Jahr neu ins Istituto Trentodoc aufgenommen wurden.
Das Festival blickt jedoch weit über das Weinglas hinaus. Die sieben „Wine Talks“, kuratiert von Luciano Ferraro, stellvertretender Chefredakteur des „Corriere della Sera“ und künstlerischer Leiter des Festivals, widmen sich aktuellen Themen aus der Welt des Weins. Hinzu kommen die neun „Sparkling Stories“. In diesen Begegnungen wird Trentodoc zum Ausgangspunkt für Gespräche über Kreativität und Kultur.
Und natürlich darf auch die Küche nicht fehlen. Die sechs „Cook Tales“ widmen sich den Veränderungen in der Spitzengastronomie und dem Verhältnis zwischen Küche und Region. Weitere Themen sind die Eigenproduktion von Lebensmitteln, die Bedeutung des Service im Restaurant und die Reifung von Käse.
Ganz unterschiedliche Erlebnisse stehen auf dem Programm, und doch erzählen sie alle dieselbe Geschichte: die eines Festivals, das den Trentodoc drei Tage lang mit seiner Herkunftsregion und den Menschen, die sie prägen, in Verbindung bringt.
Auf der offiziellen Festival-Website www.trentodocfestival.it finden Interessierte das vollständige Programm sowie Informationen zu Zeiten, Teilnahmebedingungen und verfügbaren Plätzen.






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