Von: importer
Novak Djokovic hat seinen Run in Peking fortgesetzt und schon den 102. Titel auf der ATP-Tour geholt. Der 39-jährige Serbe profitierte gegen den Australier Alex de Minaur beim Stand von 7:6(3),0:1 von der Aufgabe seines Gegenübers. Schon im Semifinale hatte Djokovic gegen Daniil Medwedew nicht regulär gewonnen, weil der Russe disqualifiziert worden ist. In Tokio hat Carlos Alcaraz seinen Titel erfolgreich verteidigt und den ersten Titel nach seiner Verletzungspause geholt.
Djokovic bedankte sich zunächst auf Chinesisch, nachdem er nach elf Jahren nach Peking so erfolgreich zurückgekehrt war. “In diesem Jahr hatte ich viele Ups and Downs, habe versucht, ein gutes Feeling auf dem Court zu finden. Ich bin sehr stolz und meinem Team für seine Geduld dankbar. Diese Trophäe bedeutet viel mehr als nur eine Trophäe.” Er hat nun seit 2006 jedes Jahr zumindest einen Titel gewonnen und ist im Race nun Neunter – eine weitere Teilnahme an den ATP Finals gehört zu den Zielen des Altmeisters.
In Peking unbezwingbar?
Djokovic, der im Viertelfinale auch Turnierfavorit Alexander Zverev bezwungen hatte, behielt damit seine blütenweiße Weste in Peking, wo er nun alle seine 34 Matches bzw. sieben Titel gewonnen hat. Mit dem 102. Triumph liegt der Rekord-Majorsieger nun nur noch einen Turniergewinn hinter dem Schweizer Roger Federer. Die meisten Titel in der Profiära hält nach wie vor Jimmy Connors mit 109, diese Zahl wird der “Djoker” wohl kaum noch erreichen. Es war der erste Titel des Serben seit Athen am 8. November 2025.
Auch für Alcaraz geht es wieder aufwärts. Der Weltranglisten-Dritte besiegte den Tschechen Jiri Lehecka in der japanischen Hauptstadt 7:6(4),6:4. Es war der 27. Turniererfolg für Alcaraz bzw. der dritte in diesem Jahr nach den Australian Open und Doha. “Ich bin sehr glücklich, dass ich die Trophäe wieder hochstemmen kann”, sagte der dieses Jahr durch eine Handgelenksverletzung zurückgeworfene Spanier. “Es ist besonders speziell nach meiner Verletzung. Ich habe noch nicht mein bestes Level gefunden, aber ich habe gute Lösungen gefunden”, sagte Alcaraz.




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