Starker Auftritt der Weißroten beim Serie A-Absteiger

FCS erkämpft sich 2:2 bei Pisa

Samstag, 07. November 2026 | 18:25 Uhr

Von: Martin Geier

Pisa/Bozen – Die Weißroten liefern dem Serie-A-Absteiger auswärts einen Kampf mit offenem Visier und nehmen verdientermaßen einen Punkt aus der „Arena Garibaldi“ mit. Vasic (33., 76.) antwortet zweimal prompt auf die Tore von Tramoni (26.) und Léris (73.), sieht aber in den Schlussminuten die rote Karte (89.).

FC Südtirol

Der FC Südtirol erkämpft sich einen starken Punkt bei Pisa: Im Rahmen des 11. Spieltags der Serie BKT 2026/27 holt sich die Formation unter der Leitung von Mister Davide Possanzini beim Serie A-Absteiger ein 2:2 (1:1)-Unentschieden und weiß dabei zu überzeugen – unter anderem in Sachen Resilienz. Zweimal geraten die Weißroten in der „Cetilar Arena Garibaldi-Romeo Anconetani“ nämlich in Rückstand: In Hälfte eins trifft Tramoni mit einer Einzelaktion nach Léris-Steilpass zum 0:1 (26.), nach dem Seitenwechsel vollendet Léris selbst per Kopf einen Tramoni-Corner von rechts zum 1:2 (73.).

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Jeweils ist es Vasic, der mit seinen ersten beiden Toren im FCS-Trikot das Gleichgewicht wiederherstellt: zunächst per Tap-In aus kurzer Distanz nach einer abgefälschten Lopes-Hereingabe von der rechten Grundlinie zum 1:1 (33.), dann erneut aus wenigen Metern nach einer Molina-Flanke aus dem rechten Halbfeld zum 2:2 (76.). In der Schlussphase sieht der Doppelpacker wegen eines Fouls an Léris Rot (89.), die Weißroten aber bringen den Punktgewinn über die Zeit.

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ZUM SPIEL

Die Gastgeber beginnen energisch und kommen in der 2. Minute zum ersten gefährlichen Abschluss: Marras bringt einen Freistoß aus rund 25 Metern direkt auf das Tor von Plizzari, der den Aufsetzer zur Ecke pariert. Die erste Möglichkeit für den FCS folgt in Spielminute 19: Lopes treibt einen Konter nach vorne und bedient, einmal in der Pisa-Box angekommen, Burnete, der mit rechts das lange linke Eck anvisiert – Primasso klärt für den geschlagenen Confente kurz vor der Linie. Etwas später geht Pisa in Führung: Léris bedient im Rahmen eines schnellen Umschaltmoments Tramoni auf links in die Tiefe und begünstigt so die Einzelaktion der Nummer 10 der Gastgeber, die im Anschluss in die Mitte zieht, in den Gäste-Strafraum eindringt und aus spitzem Winkel mit links wuchtig unter das Tordach zum 0:1 trifft (26.).

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Die Weißroten versuchen, zu reagieren: Okoro wird von Burnete freigespielt, er kontrolliert die Vorlage auf der Höhe des Elfmeterpunktes und schließt mit rechts ab – sein Schuss wird von der Hintermannschaft der „Toscani“ in extremis abgeblockt (29.). Vier Zeigerumdrehungen später klappt es mit dem Ausgleich: Nach einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld dringt Lopes bis an die Grundlinie durch und spielt eine Hereingabe ins Zentrum, die Pittarello in den Torraum abfälscht – dort kann Vasic das Leder aus wenigen Metern zum 1:1 über die Linie drücken (33.), das auch den Pausenstand darstellt.

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Pisa wechselt zur Pause einmal und bringt Piccinini für den gelbverwarnten Loyola in die Partie. Der FC Südtirol hingegen bleibt zunächst unverändert – und kommt zur ersten Chance nach Wiederanpfiff: Okoro legt für Rispoli ab, der sich aus rund 20 Metern versucht, Primasso fälscht den Abschluss in extremis knapp über die Latte ab (55.). Nur eine Minute später bedient Vasic den aufgerückten Giorgini, dessen Linksschuss fällt etwas zu schwach aus und ist kein Problem für Confente (56.). Auf der Gegenseite grätschen Stabile und Stivanello im Verbund einen Piccinini-Linksschuss aus kurzer Distanz ab (59.). In Spielminute 72 bedient Petagna Marras, der alleine vor Plizzari am aus seinem Tor stürmenden FCS-Schlussmann scheitert – Riesentat (72.).

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Nur eine Zeigerumdrehung später jedoch klappt es mit der erneuten Führung des Serie A-Absteigers: Léris köpft einen Tramoni-Corner von der rechten Seite auf der Höhe des ersten Pfostens ins kurze rechte Eck zum 1:2 (73.). Die Antwort des FC Südtirol lässt jedoch nicht lange auf sich warten: Molina schlägt aus dem rechten Halbfeld eine Flanke an den zweiten Pfosten, wo Vasic mit rechts aus kurzer Distanz zum 2:2 trifft (76.). In der Schlussphase wird der Doppelpacker der Weißroten nach einem Foul an Léris und einer VAR-Intervention des Feldes verwiesen (89.). Die „Nerazzurri“ kommen in der Nachspielzeit zur letzten Möglichkeit der Partie: Angori hält mit seinem rechten Fuß per Dropkick drauf, verzieht jedoch seitlich (90+4.). So bringen die Gäste den verdienten Punktgewinn in Unterzahl in trockene Tücher, es bleibt beim 2:2.

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PISA SPORTING CLUB 1909 – FC SÜDTIROL 2:2 (1:1)

PISA SPORTING CLUB 1909 (3-4-2-1): Confente; Calabresi (C) (65. Caracciolo), Primasso (83. Rao), Angori; Marras, Loyola (46. Piccinini), Correia, Léris; Moreo (65. Petagna), Tramoni; Pittarello (75. Bozhinov).
Auf der Ersatzbank: Scuffet, Canestrelli, Ferrah, Vural, Coppola, Leone, Zanon.
Trainer: Paolo Bianco.
FC SÜDTIROL (3-4-2-1): Plizzari; Stivanello, Giorgini, Stabile; Molina (C), Rispoli (81. Zeroli), Tronchin, Vasic; Lopes (69. Brik), Burnete (89. S. Davi); Okoro (69. Mixtur).
Auf der Ersatzbank: Vadjunec, Pyyhtiä, Anghelè, Pellini, Tait, F. Davi, Iuliano, Schrott.
Trainer: Davide Possanzini.
SCHIEDSRICHTERGESPANN: Alberto Poli (Verona) | Die Assistenten: Glauco Zanellati (Seregno) & Gilberto Laghezza (Mestre) | Vierter Offizieller: Paride Tremolada (Monza) | VAR: Alberto Santoro (Messina) | AVAR: Daniele Paterna (Teramo).
TORE: 1:0 Tramoni (26.), 1:1 Vasic (33.), 2:1 Léris (73.), 2:2 Vasic (76.).
DISZIPLINARISCHE MASSNAHMEN: Gelbe Karten – Okoro (FCS | 1.), Giorgini (FCS | 7.), Loyola (PIS | 32.), Pittarello (PIS | 44.). Rote Karten – Mitarbeiter der sportlichen Abteilung Gerbo (FCS | vehementes Protestieren, 76.), Vasic (FCS | grobes Foulspiel, 89.), Athletiktrainer Tapparelli (PIS | vehementes Protestieren, 90+5.).
ANMERKUNGEN: Teils bedeckter (1. HZ), teils heiterer (2. HZ) Himmel, Temperaturen um 15 °C, Rasen in optimalem Zustand. Vor Spielbeginn Schweigeminute im Gedenken an Jesús de Miguel Alameda. 8.435 Zuschauer, davon 63 Gästefans. Eckenverhältnis: 8-4 (4-2) | Nachspielzeit: 0 Min. + 5 Min.

FC Südtirol

Nach dem Auswärtsspiel bei Pisa bekommen Kapitän Tait und Co. drei Tage frei und nehmen den Trainingsbetrieb im heimischen FCS Center in der Sportzone Rungg wieder am Mittwochvormittag, 11. November auf. Nach dem 11. Spieltag folgt nämlich die zweite Länderspielpause der Saison. Der FC Südtirol wird dann in zwei Wochen wieder ins Spielgeschehen eingreifen: Am Samstag, den 21. November empfängt man im Bozner Drusus-Stadion Cremonese (Anpfiff um 15.00 Uhr).

Bezirk: Bozen

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