Von: importer
Der KAC hat in der ICE-Liga gegen den Titelverteidiger den fünften Sieg im fünften Saisonauftritt angeschrieben. Die Klagenfurter setzten sich gegen ersatzgeschwächte Graz99ers am Sonntag klar 6:2 durch. Für den Meister war es die zweite Niederlage der noch jungen Spielzeit. Der EC Red Bull Salzburg konnte im fünften Saisonspiel erstmals voll punkten. Die mit vier Niederlagen gestarteten “Bullen” gewannen am Sonntag bei Ferencvaros Budapest 6:3.
Keine Erfolgserlebnisse gab es für die übrigen heimischen Clubs. Black Wings Linz verloren bei Pustertal 4:5, der VSV ging bei Olimpija Ljubljana als 2:6-Verlierer vom Eis. Die Pioneers Vorarlberg unterlagen mit einem 2:3 gegen Fehervar auch zum fünften Mal in dieser Saison. Das Tirol-Derby zwischen dem HC Innsbruck und Bozen ging mit 4:3 an die Gäste aus Südtirol.
99ers mit Blitzstart, KAC kontert
Die 99ers liefen in Klagenfurt ersatzgeschwächt ein, nachdem ein Virus in den Reihen der Grazer gewütet hatte. Chris Collins, Marcus Vela, Jakob Lippitsch und David Maier fehlten ebenso wie Goalie Nico Wieser. Der gebürtige Klagenfurter Patrick Grascher stand deshalb wieder im Tor. Dort sah er, wie sein Team vor 4.034 Zuschauern gerade 34 Sekunden benötigte, um durch Paul Stapelfeldt vorzulegen. Doch die Hausherren konterten jeweils in Überzahl durch Nick Petersen und Mattias Göransson. Bei den Grazern fiel auch Lenz Moosbrugger verletzt aus.
Im Mitteldrittel zogen die “Rotjacken” dann auf 5:1 davon. Travis St. Denis, Raphael Herburger und erneut Petersen scorten für die effizienten Klagenfurter bis zur 27. Minute dreimal. Josh Currie brachte den Meister im Powerplay noch einmal heran, Will MacKinnon bezwang Grascher aber noch ein sechstes Mal. Im dritten Drittel fielen keine Tore mehr.
“Bullen” brechen in Budapest den Bann
Salzburg beendete in Budapest den Negativlauf. Benjamin Nissner verbuchte ein Tor und zwei Assists, Peter Schneider, Thomas Raffl, Dennis Robertson und Peter Hochkofler gelangen je ein Treffer sowie ein Assist. Die Ungarn legten dabei im ersten Drittel zweimal vor, Salzburg zog im zweiten Drittel nach Toren von Mario Huber und Schneider auf 4:2 davon. Die Entscheidung fiel jedoch erst in den beiden Schlussminuten mit zwei Salzburger Treffern ins leere Tor. Davor fielen fünf der sieben Treffer auf beiden Seiten im Powerplay.
Die zuletzt zweimal in Folge siegreich gebliebenen Black Wings gingen im Pustertal nach Treffern von Trenton Bliss und Henrik Neubauer mit einer 2:1-Führung ins Schlussdrittel. Der Vorjahresfinalist schoss bis zur 54. Minute dann aber drei Treffer. Die Linzer kamen danach nur noch zweimal heran, erneut Bliss sowie Niklas Würschl verkürzten auf 3:4 bzw. 4:5. In den finalen 2:09 Minuten konnten sie den Ausgleich aber nicht mehr erzwingen.
Die Innsbrucker hielten gegen die Bozener lange dagegen. Brett Davis und Kevin Macierzynski glichen ein rasches 0:2 noch in den ersten 20 Minuten aus. Steven Owre erzielte 2:32 Minuten vor der Schlusssirene das 3:4. Die Schlussoffensive brachte für die “Haie” jedoch nicht mehr den erwünschten Erfolg. Weiter westlich lagen die Pioneers nach 30 Minuten nach Toren von Guus van Nes und Noah Serdachny 2:1 voran, Fehervar drehte die Partie aber noch durch einen Doppelschlag im Mitteldrittel und ließ danach kein Gegentor mehr zu.




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