Von: importer
Thomas Preining hat am Sonntag beim Saisonfinale in Hockenheim seinen zweiten DTM-Titel eingefahren. Drei Jahre nach seinem Premierentitel ließ sich der 28-jährige Linzer den Punktevorsprung in der prestigeträchtigen GT3-Serie nicht mehr nehmen. Zwar siegte sein erster Verfolger, Maro Engel aus Deutschland, am Sonntag. Mit Rang drei erfüllte aber auch Preining mehr als nur die Pflicht. Die Wertung schilderte am Ende zwölf Punkte mehr zugunsten von Preining aus.
“Es war der längste Tag meines Lebens. Ich bin froh, dass es endlich vorbei ist”, sagte Preining erleichtert am Funk. Wenig später präzisierte er auf ServusTV: “Es ist eine wahnsinnig große Last, die von meinen Schultern gefallen ist. Es ist nicht einfach, mit einem Riesenvorsprung ins letzte Wochenende zu starten, weil im Endeffekt kann es nur schiefgehen.”
“Donuts” nach der Zielflagge
Zwar hatte der Sohn des ehemaligen Motorrad-WM-Fahrers Andreas Preining am Samstag mit Platz fünf erneut gut gepunktet. Nachdem er im Qualifying am Sonntag nur Siebenter geworden war, hatte sich trotz 20-Punkte-Vorsprung aber noch einmal Spannung aufgebaut. Rasch arbeitete er sich im Rennen aber Platz um Platz nach vorn und kontrollierte das Geschehen als Zweiter danach souverän. Am Ende ließ er noch seinen Kollegen Riccardo Feller passieren. Preinings Team Manthey holte sich auch den Team-Titel. “Heute war der meiste Druck. Ich bin froh, dass wir es geschafft haben”, meinte Preining.
Mit “Donuts” seines grellgelben Porsches wurde der Triumph vor der gut gefüllten Haupttribüne gefeiert. Für den Tiroler Lucas Auer, der das Samstag-Rennen gewonnen hatte, reichte es am Sonntag mit dem Extragewicht nur zu Platz 13. Er beendete die Saison auf Platz vier mit 43 Punkten Rückstand auf seinen siegreichen Landsmann.




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