Von: Sophia Molitor
Bozen – Nur vier Vereine treten in dieser Saison sowohl mit ihren Damen als auch mit ihren Herren in der höchsten italienischen Spielklasse an: Neben ATA Trentino, CT Palermo und Società Canottieri Casale gehört auch der TC Rungg zu diesem Kreis. Bei der offiziellen Mannschaftsvorstellung im Sheraton in Bozen wurde deutlich, dass der Verein vor einer anspruchsvollen Saison steht.
Für Präsident Karl Stuefer ist die A1 dabei nur ein Teil der Vereinsarbeit. Der TC Rungg wolle trotz des Spitzensports ein Tennisverein für alle bleiben. Besonders hob er die Nachwuchsarbeit hervor, die laut technischem Direktor Manuel Gasbarri ein zentraler Bestandteil des Vereinsmodells ist. Spieler wie Alexander Weis, Maxi Figl, Nicolò Toffanin, Mattia Cona, Verena Meliss und Sandra Marciniak stammen aus dem Rungg-Nachwuchs.
Bei den Herren trifft Rungg in der Gruppenphase auf Santa Margherita Ligure, CT Zavaglia und CT Palermo. Mit Santa Margherita wartet unter anderem ein Team mit den bekannten Spielern Fabio Fognini und Andrea Vavassori. Verstärkt wird Rungg unter anderem durch Michael Geerts, Marc-Andrea Hüsler, Franco Agamenone, Stefano Napolitano und Neuzugang Enrico Dalla Valle.
Oft entscheiden wenige Punkte
Trotz der Verstärkungen erwartet Gasbarri eine ausgeglichene Gruppe. „Oft entscheiden wenige Punkte“, betonte er. Nach dem schwierigen Kampf um den Klassenerhalt in der vergangenen Saison soll es diesmal möglichst nicht wieder so knapp werden.
Auch bei den Damen wird die Saison anspruchsvoll. Rungg trifft auf Canottieri Casale, CT Palermo und TC Parioli. Verletzungen erschweren die Planung: Lara Pfeifer befindet sich nach zwei Eingriffen am Handgelenk noch im Aufbau, auch Silvia Ambrosio steht kurzfristig nicht zur Verfügung. Dafür soll die junge Sandra Marciniak weiter an das A1-Niveau herangeführt werden. Neu im Kader ist die Deutsche Noma Noha Akugue.
Die Gruppenphase beginnt am 4. Oktober und läuft bis zum 8. November. Für beide Rungg-Teams geht es zunächst darum, sich in ihren Gruppen zu behaupten und den Einzug ins Play-out zu vermeiden. Das übergeordnete Ziel bleibt der Verbleib in der höchsten italienischen Spielklasse.




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