Von: Sophia Molitor
Rungg – Die Herren des TC Rungg Südtirol Yogurteria empfangen am Sonntag den ebenfalls sieglos gestarteten CT Zavaglia aus Ravenna. Die Damen müssen auswärts gegen Casale antreten, das Cheftrainer Manuel Gasbarri zu den stärksten Teams der Liga zählt. Personelle Sorgen erschweren die Ausgangslage zusätzlich.
Nach der deutlichen 1:5-Auftaktniederlage beim TC Santa Margherita Ligure stehen Runggs Herren am zweiten Spieltag bereits unter Druck. Um 10 Uhr empfängt die Mannschaft von Manuel Gasbarri und Marco Bortolotti den CT Zavaglia aus Ravenna, der ebenfalls mit einer Niederlage in die Saison gestartet ist. Für beide Teams geht es darum, einen Fehlstart zu vermeiden und wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sammeln.
„Heuer ist es sehr schwierig. Die Serie A1 hat ein ungemein hohes Niveau und unsere Gruppe ist ausgesprochen kompliziert“, sagt Cheftrainer Gasbarri. Welche Spieler am Sonntag zur Verfügung stehen, ist noch offen, da mehrere Akteure bei internationalen Turnieren im Einsatz sind.
Mit Zavaglia wartet ein traditionsreicher Verein, der zum Auftakt gegen Palermo mit 2:4 verlor. Nach den Einzeln hatte es noch 2:2 gestanden, ehe die Ravennaer beide Doppel abgeben mussten. Besonderes Augenmerk gilt Pietro Orlando Fellin: Der 25-jährige Brixner wechselte erst vor dieser Saison nach Ravenna und könnte nun in seiner Heimat gegen Rungg antreten.
Auch Rungg verfügt über einen starken Kader mit Spielern wie Tomás Martín Etcheverry, Stefano Napolitano und Marc-Andrea Hüsler. Ob sie am Sonntag tatsächlich auflaufen, dürfte sich allerdings erst kurzfristig entscheiden.
Damen vor schwieriger Auswärtsaufgabe
Nach dem 2:2 zum Auftakt gegen den TC Parioli müssen Runggs Damen am Sonntag erstmals auswärts antreten. Bei der Società Canottieri Casale im Piemont wartet laut Gasbarri eine besonders schwierige Aufgabe: „Casale hat auf dem Papier die stärkste Mannschaft der gesamten Liga.“
Zwar verloren die Gastgeberinnen ihr erstes Saisonspiel gegen Palermo mit 0:4, das Ergebnis fiel jedoch deutlicher aus, als es der Spielverlauf vermuten lässt. Zwei Einzel waren lange umkämpft. Zudem könnte Casale diesmal stärker antreten als zum Auftakt.
Rungg muss seinerseits personelle Ausfälle verkraften. Verena Meliss leidet weiterhin unter Schmerzen im Schlagarm, während Silvia Ambrosio und Lara Pfeifer laut Gasbarri noch nicht bereit seien, auf diesem Niveau zu bestehen. Gerade Meliss’ Ausfall wäre schwer zu kompensieren, da sie als Eigengewächsspielerin eine wichtige Rolle einnimmt.
Beim Saisonauftakt hatte Angela Maria Fita Boluda mit zwei Siegen maßgeblich zum 2:2 gegen Parioli beigetragen. Welche Spielerinnen am Sonntag zur Verfügung stehen, ist auch bei den Damen noch unklar.
Für beide Mannschaften zeichnet sich eine schwierige Saison ab. Während die Herren am Rungghof ihren ersten Sieg anstreben, stehen die Damen vor einer besonders anspruchsvollen Auswärtspartie. Gasbarri fasst die Ausgangslage nüchtern zusammen: „Der Klassenerhalt wäre heuer eine große Leistung.“




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