Preining auf Kurs zweiter DTM-Titel

Thomas Preining vor zweitem DTM-Titel, Auer gewinnt

Samstag, 10. Oktober 2026 | 15:26 Uhr

Von: importer

Thomas Preining ist am Samstag nach einem turbulenten Rennen in Hockenheim seinem zweiten DTM-Titel nach 2023 ein Stück näher gerückt. Der Oberösterreicher im Porsche fiel zu Beginn nach einem Ausritt auf Platz elf zurück, kämpfte sich auf Platz fünf zurück und geht nun mit 20 Zählern Vorsprung als Leader ins letzte Rennen. Den Tagessieg holte der Tiroler Lucas Auer im Mercedes, sein Teamkollege Maro Engel und Marco Wittmann im BMW sind die letzten Konkurrenten Preinings.

Preining geht mit 209 Punkten und 20 Zählern Vorsprung auf Wittmann ins Saisonfinale am Sonntagnachmittag, Engel folgt mit 22 Punkten Rückstand gleich dahinter. Maximal 28 Punkte sind an einem Renntag möglich. Ein verpatzter Reifenwechsel bei Engel wegen einer klemmenden Schraube kostete dem Deutschen wohl den Sieg. Engel wurde am Ende nach langem Kampf mit Wittmann hinter diesem Vierter.

Preining: “Froh, dass wir überhaupt angekommen sind”

Preining kam mit einem blauen Auge davon und leistete mit Rang fünf Schadensbegrenzung: “Ich bin froh, dass wir überhaupt angekommen sind. Mir ist am Anfang jeder in die Karre gefahren, von dem einen oder anderen auch nicht ganz sportlich, aber das ist zu erwarten beim Finale, da geht es immer heiß her. Ich hatte Glück, dass der Boxenstopp beim einen oder anderen nicht gepasst hat.” Wen speziell er in Sachen Unsportlichkeit meinte, wollte Preining vor der Kamera nicht sagen.

Auf seinem 20-Punkte-Polster kann sich Preining nicht wirklich ausruhen, zu groß ist auch die Gefahr, dass es zum Ausfall kommt. “Man sieht, wie schnell es gehen kann in der DTM. Wenn man von allen Seiten attackiert wird, kann was daneben gehen”, sagte der Oberösterreicher, der sich auch bei seinem Team bedankte.

Zwölfter DTM-Sieg für Auer

Auer, der Neffe von Ex-Formel-1-Star Gerhard Berger, freute sich über seinen zwölften DTM-Tagessieg und funkte ein “Megajob!” in Richtung seines Teams. “War super, ein spannendes Rennen”, sagte Auer später und schickte gut gemeinte “liebe Grüße” an Luca Engstler, der sich nach einem harten, aber fairen Fight mit Auer und kleiner Kollision von der Strecke drehte und unsanft in eine Mauer krachte. Engstler blieb dabei unverletzt. “Wir waren in der Spitzkehre Seite an Seite. Es war eine unglückliche Situation, hartes Racing aber nicht mehr”, sagte Auer.

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