Von: Redaktion Südtirol News
Bozen/Pisa – Im letzten Match vor der Länderspielpause steht für den FC Südtirol ein Gastspiel in der Toskana auf dem Programm. Im Rahmen des elften Spieltags der Serie B treffen die Weißroten am Samstag, den 7. November auswärts auf Pisa. Spielbeginn in der „Cetilar Arena Garibaldi-Romeo Anconetani“ ist um 15.00 Uhr.
Nach zehn Spieltagen weisen die Weißroten im Klassement 14 Zähler auf, bei einer Bilanz von drei Siegen, fünf Unentschieden und zwei Niederlagen. In der jüngsten „Tour de force“, mit drei Spielen innerhalb von acht Tagen, verbuchte die Mannschaft von Trainer Possanzini gegen Sampdoria und Cesena zwei 1:1-Unentschieden im Drusus-Stadion sowie eine 0:2-Auswärtsniederlage in Padua.
Am Samstag stehen sich Pisa und der FC Südtirol zum insgesamt siebten Mal gegenüber. Sämtliche bisherigen Begegnungen wurden in der Serie B ausgetragen.
Trainer Davide Possanzini darf sich für die bevorstehende Begegnung über die Rückkehr ins Aufgebot von Niklas Pyyhtiä freuen. Der 23-jährige Finne stand zuletzt beim Auftaktspiel gegen Virtus Entella im Kader. Weiterhin verzichten muss der 50-jährige Übungsleiter hingegen auf Hamza El Kaouakibi, Marco Varnier und Bjarki Bjarkason.
Der Gegner
Mit 15 Punkten und damit einem Zähler mehr als der FC Südtirol belegt Pisa aktuell den achten Rang im Klassement. Die gleiche Punkteausbeute weisen Benevento, Avellino und Hellas Verona auf, die sich auf den unmittelbar davorliegenden Plätzen fünf bis sieben einreihen. Für die Schwarz-Blauen aus der Toskana gab es an den ersten zehn Spieltagen vier Siege, drei Unentschieden und drei Niederlagen.
Wie die Weißroten holte auch Pisa aus den jüngsten drei Begegnungen zwei Punkte. Nach dem 1:1 bei Hellas Verona, bei dem Marras die anfängliche Führung der Hausherren durch Iannoni ausglich, erkämpfte sich das Team vor heimischer Kulisse ein 3:3-Unentschieden gegen Tabellenführer Palermo, wobei Pittarello zunächst einen Doppelpack schnürte und Marras schließlich den Endstand markierte. Am vergangenen Sonntag musste sich Pisa auswärts bei Avellino durch die Treffer von Di Maggio und Russo mit 0:2 geschlagen geben.
Im Juni dieses Jahres wurde Paolo Bianco mit der technischen Leitung der Mannschaft betraut. Wenige Tage zuvor hatte er mit Monza über die Playoffs den Aufstieg in die Serie A gefeiert. Zu Beginn seiner Trainerlaufbahn gehörte der 49-Jährige bei Sassuolo und Shakhtar Donezk dem Mitarbeiterstab von Roberto De Zerbi an, in dem damals auch der heutige FCS-Coach Davide Possanzini tätig war. Anschließend arbeitete Bianco an der Seite von Massimiliano Allegri bei Juventus, ehe er die Serie B-Clubs Modena und Frosinone betreute.
In dieser Anfangsphase der Saison agierte Pisa vorwiegend in einem 3-4-2-1- beziehungsweise 4-3-3-System. Auf personeller Ebene musste Bianco zuletzt auf Abwehrspieler Daniel Denoon und Mittelfeldspieler Tomás Esteves verzichten.
Augenmerk auf
Der aktuell erfolgreichste Torschütze im Kader von Pisa ist Filippo Pittarello, der in der laufenden Meisterschaft bereits vier Treffer erzielt hat. Der 30-jährige Angreifer, der im Laufe seiner Karriere unter anderem für Feralpisalò, Cittadella und Catanzaro auf Torjagd ging, traf in seinen bisherigen neun Aufeinandertreffen mit dem FC Südtirol – in der Serie B, der Serie C und dem Italienpokal – insgesamt dreimal.
Offensivspieler Emanuele Rao, Jahrgang 2006, wurde im Jugendsektor von SPAL ausgebildet und sammelte mit den „Estensi“ in der Serie C seine ersten Erfahrungen im Profifußball. Im Vorjahr war er für den Zweitligisten Bari im Einsatz und beendete die Spielzeit mit insgesamt 35 Einsätzen, sechs Toren und zwei Vorlagen. In der laufenden Saison hat Rao einen Treffer gegen Vicenza sowie eine Vorlage gegen Palermo beigesteuert.
In bestechender Form befindet sich derzeit Offensivakteur Tommaso Marras. In der laufenden Serie B-Meisterschaft hat er bereits drei Treffer, die er in den aufeinanderfolgenden Begegnungen mit Cremonese, Hellas Verona und Palermo erzielte, sowie eine Vorlage verbucht. Im Vorjahr gelangen dem 22-Jährigen im Trikot von Mantova sieben Tore in 30 Einsätzen.
Das Schiedsrichtergespann
Die Begegnung zwischen Pisa und dem FC Südtirol wird von Herrn Alberto Poli aus der Sektion Verona geleitet. Zur Seite stehen ihm die Assistenten Glauco Zanellati (Seregno) und Gilberto Laghezza (Mestre) sowie der vierte Offizielle Paride Tremolada (Monza). Die Videoschiedsrichter der Partie sind die Herren Alberto Santoro (VAR; Messina) und Daniele Paterna (AVAR; Teramo).




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