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Alexander Zverev hat sein erstes Match als offizieller Weltranglistenerster verloren. Der 29-jährige Deutsche unterlag am Mittwoch nach einem Auftakt-Freilos in Runde eins des Pariser Masters-1000-Turniers dem Italiener Lorenzo Musetti 6:7(2),2:6. Endstation war auch für Novak Djokovic. Der 39-jährige Serbe unterlag dem australischen Qualifikanten Rinky Hijikata 6:2,3:6,3:6 und kann sich damit nicht mehr für die ATP Finals der besten acht Spieler des Jahres qualifizieren.
Zverev hatte Weltranglisten-Führung, die Djokovic einst für mehr als 400 Wochen inne hatte, erstmals vergangene Woche beim ATP-Turnier in Wien erobert, bei dem er danach ins Halbfinale einzog. Zur offiziellen Nummer eins wurde der Deutsche dann am Montag. Gegen Musetti setzte es aber bereits die vierte Niederlage in den jüngsten fünf Duellen. Der Italiener ist erst der fünfte männliche Profi der Tennis-Geschichte, der einen Gegner in dessen erstem Match als Weltranglistenerster bezwingen konnte.
Zverev suchte nach der Niederlage keine Ausreden. Während der Partie ließ er häufiger die Schultern hängen, ein innerliches Aufbäumen war nicht zu erkennen. Musetti nutzte die Schwächephase des zweimaligen Grand-Slam-Siegers gnadenlos aus. “Um es einfach auszudrücken: Er hat wirklich gut gespielt und ich habe wirklich schlecht gespielt”, sagte Zverev. Es sei einer seiner schlechtesten Auftritte der vergangenen Monate gewesen. “Ich war schlecht. Das ist ganz einfach, es gibt keine Ausreden.”
Miedler/Oberleitner siegen weiter
Ihre Auftakthürde in Paris nahmen dagegen die Wien-Sieger Lucas Miedler/Neil Oberleitner im Doppel. Die beiden waren ursprünglich gegen Zverev und den Brasilianer Marcelo Melo gelost gewesen, spielten aber ungesetzt gegen die Franzosen Arthur Reymond/Luca Sanches und feierten mit einem 5:7,6:2,10:3 ihren 13. Sieg in den jüngsten 14 Partien. Nächste Gegner sind im Achtelfinale die an achter Stelle gereihten Brasilianer Orlando Luz/Rafael Matos.
Während es Miedler/Oberleitner nicht mehr zu den Ende nächster Woche startenden ATP Finals in Turin schaffen können, hat Arthur Fils als erster Franzose seit 2016 das Einzelticket dafür gelöst. Djokovic kann es durch seine Niederlage gegen Hijikata nicht mehr zum Saisonfinale schaffen.




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