Von: Matthias Knapp
Bozen – Wie wird ein Maturaball organisiert? Wer haftet, wenn etwas passiert? Was muss bei Sicherheit, Finanzen, Musikrechten oder Marketing berücksichtigt werden? Mit diesen und vielen weiteren Fragen haben sich am Freitag, 9. Oktober, über 200 Schülerinnen und Schüler bei der zweiten Auflage von “How to Maturaball” im NOI Techpark in Bozen beschäftigt.
Am Vormittag erhielten Schülerinnen und Schüler der dritten, vierten und fünften Klassen der Berufsschulen und Oberschulen praxisnahe Informationen rund um die Planung und Durchführung eines Maturaballs. Ziel der Initiative war es, Jugendlichen das nötige Wissen mitzugeben, damit sie ihren Ball eigenständig, verantwortungsbewusst und gut vorbereitet organisieren können. Im vergangenen Jahr war “How to Maturaball” erstmals durchgeführt worden. “Diese innovative Veranstaltung soll den Wissensaustausch fördern und die Vernetzung mit Experten und Expertinnen aus unterschiedlichen Bereichen ermöglichen, die einen Maturaball tangieren“, erklärte der Direktor des Landesamtes für Jugendarbeit Konrad Pamer: “Die Projektgruppe freut sich darauf, sie auf diesem wichtigen Schritt zu unterstützen.”
“Ein Maturaball ist für Schülerinnen und Schüler nicht nur eine Party, sondern der erste große Praxistest: Wer so ein Event vom Budget über die Genehmigungen bis zur Sicherheit stemmt, erwirbt wertvolle Kernkompetenzen fürs Leben. Damit die bürokratischen Hürden dabei nicht ausbremsen, geben wir den Klassen mit ‘How to Maturaball’ das nötige Werkzeug an die Hand”, sagte Landesrat Philipp Achammer.
Neben Fachbeiträgen stand bei der Veranstaltung vor allem der direkte Austausch im Mittelpunkt. An verschiedenen Tischen konnten die Jugendlichen ihre konkreten Fragen mit Expertinnen und Experten besprechen. Thematisch ging es unter anderem um Rechtliches und Haftung, Finanzen, Sicherheit, Artists und Autorenrechte, Marketing sowie Eventmanagement. Ergänzt wurde das Programm durch einen Markt der Vernetzung, bei dem die Jugendlichen unterschiedliche Organisationen, Angebote und Ansprechpersonen kennenlernen konnten. Damit ging es nicht nur darum, Wissen zu vermitteln, sondern auch darum zu zeigen, wo Jugendliche Unterstützung bekommen, wenn bei der Organisation ihres eigenen Maturaballs Fragen auftauchen.




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