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Oscar-Preisträger Brad Pitt trinkt nach jahrelanger Abstinenz wieder Alkohol. “Ich war sieben Jahre lang trocken. Und dann bin ich wieder rückfällig geworden”, sagte er im Interview mit dem Magazin “Esquire” und fügte hinzu: “Auf etwas gemäßigtere Weise. Ich bin ein paar Mal übermütig geworden, habe dann aber gemerkt: “Ja, nee, das tut mir nicht gut.” Nicht in großen Mengen.”
Pitt hatte im vergangenen Jahr von seiner Zeit bei den Anonymen Alkoholikern berichtet. “Ich war so ziemlich am Boden, auf den Knien. Ich war wirklich offen. Ich habe alles ausprobiert, was man mir angeboten hat”, sagte Pitt im Podcast “Armchair Expert with Dax Shepard”.
Zu viele Probleme selbst verschuldet
Im Interview mit der US-Zeitschrift “GQ Style” hatte der Schauspieler im Jahr 2017 nach der Trennung von Angelina Jolie gesagt, dass er in Therapie sei und von Alkohol Abstand halte. Er habe vorher zu viel getrunken und viele der Probleme selbst verschuldet.
In dem Interview nun gab der 62-Jährige zu, in seinem Leben für eine kurze Zeit Selbstmordgedanken gehabt zu haben, obwohl er eigentlich ein absoluter Optimist sei. “In dieser kurzen Phase dachte ich einfach – ich konnte einfach keinen Ausweg sehen.” Der Schmerz sei erdrückend gewesen. “Ich hatte aber nicht vor, es tatsächlich zu tun.”
(S E R V I C E – Sie sind in einer verzweifelten Lebenssituation und brauchen Hilfe? Sprechen Sie mit anderen Menschen darüber. Hilfsangebote für Personen mit Suizidgedanken und deren Angehörige bietet das Suizidpräventionsportal des Gesundheitsministeriums. Unter www.suizid-praevention.gv.at finden sich Kontaktdaten von Hilfseinrichtungen in Österreich. Der Telefonseelsorge-Notruf ist rund um die Uhr und kostenfrei unter 142 zu erreichen. Infos für Jugendliche gibt es unter www.bittelebe.at.
In Südtirol wird in akuten Krisen oder Notfällen empfohlen, die Notrufnummer 112 zu wählen oder sich an die Erste-Hilfe-Abteilungen der Krankenhäuser zu wenden.
Wenn ihr selbst Betroffene von Suizidgedanken oder Depressionen seid oder jemand in eurem Umfeld betroffen ist, findet ihr hier niederschwellige sowie spezifische Hilfeangebote infopoint.bz/suizid/.
Weitere Anlaufstellen für Betroffene und Angehörige sind unter www.suizid-praevention.it und www.dubistnichtallein.it erreichbar.
Bei psychischer Belastung gibt es außerdem das psychologische Krisentelefon 24/7, das unter der Grünen Nummer 800 101 800 zu jeder Tages- und Nachtzeit erreichbar ist.
Für junge Menschen wurde der Beratungsdienst Young+Direct eingerichtet, der von Montag bis Freitag von 14.30 bis 19.30 Uhr telefonisch unter 0471 155 1 551 aktiv ist – oder auch per WhatsApp unter 345 0817 056 sowie per Mail unter online@young-direct.it.
Die Psychologischen Dienste in Bozen (0471 435001), Meran (0473 251960), Bruneck (0474 586220) und Brixen (0472 813100) kann man zu Bürozeiten erreichen.
Die Caritas-Telefonseelsorge bietet telefonisch unter der Nummer 0471 052 052 und per Mail Beratung rund um die Uhr an. Der Chatroom ist hingegen von Montag bis Donnerstag von 18.00 bis 21.00 Uhr geöffnet. Infos unter www.telefonseelsorge.bz.it)




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