Von: importer
Das 70. London Film Festival ist geschlagen – und der ukrainische Regisseur Sergei Loznitsa kann sich mit “Imperium” über den Hauptpreis für den besten Film freuen. Dies entschied die Jury unter Vorsitz des Dokumentarfilmers Sam Pollard. Der thailändische Filmemacher Sompot Chidgasornpongse hingegen sicherte sich mit “9 Temples To Heaven” die Ehrung bei den Debütfilmen, während die Palästina-Jordanierin Asmahan Bkerat mit “Concrete Land” die Dokusparte für sich entschied.
Den Abschluss der cineastischen Feiern an der Themse bildete die Premiere der Komödie “The Debut” von Schauspieler und Regisseur Jesse Eisenberg, der dabei betonte, er habe die Hauptrolle Julianne Moore auf den Leib geschrieben. Die Oscargewinnerin sei “die beste Schauspielerin der Welt”. Moore spielt die Rolle der Mona, einer schüchternen Hausfrau aus New Jersey, die begeistert ist, eine Rolle in einem Musical des Laientheaters zu ergattern. In der Show findet die sehnsüchtige Frau Sinn und Gemeinschaft.
In “The Debut” sind auch sieben Lieder zu hören, die der kulturelle Tausendsassa Eisenberg selbst geschrieben hat. Die Nummern kommen in der fiktiven Bühnenproduktion “Nosy Neighbours” vor, die an die unbeschwerten Musicals der 90er-Jahre erinnert. “Ich liebe das Songwriting, ich liebe Musiktheatermusik, und ich habe diese Lieder mit ganzem Herzen geschrieben”, so Eisenberg vor der London-Premiere.




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