Daras Sieg in Wien brachte den ESC 2027 nach Bulgarien

Zumindest 36 Länder treten beim ESC von Bulgarien an

Mittwoch, 28. Oktober 2026 | 12:07 Uhr

Von: importer

Der Talon der Teilnehmerländer am 71. Eurovision Song Contest von Bulgarien kommendes Jahr steht: 36 Länder mit 600 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern werden nach dem Sieg Daras in Wien im Mai nach Burgas am Schwarzen Meer reisen, um den Titel untereinander auszumachen – darunter auch wieder Österreich. Damit findet sich ein Land mehr auf der Liste als heuer beim Wiener ESC. Und das Teilnehmerfeld könnte sogar noch um zwei Kandidaten wachsen.

Während die Niederlande, Irland und Island den Bewerb ob der Teilnahme Israels weiterhin blockieren, sind Spanien und Slowenien noch unentschieden. Ihnen hat die Europäische Rundfunkunion EBU eine Frist bis Dezember eingeräumt. Tschechien, das heuer in Wien Platz 16 belegte, hat aus finanziellen Gründen für Bulgarien zurückgezogen.

Kanada als Eleve dabei

Fix erstmals mit an Bord ist indes Kanada, nachdem das Land im Juli vollwertiges EBU-Mitglied geworden ist und nun sein Recht einer ESC-Teilnahme in Anspruch nimmt. Die EBU ist der EU hier also um eines voraus. Und Nordmazedonien ist nach vier Jahren Pause auch wieder dabei.

Die Semifinale für den 71. Song Contest sind mit 11. und 13. Mai in der Arena Burgas angesetzt. Hier werden sich in Summe wieder 20 Länder für das große Finale am 15. Mai qualifizieren, in dem bereits die vier – möglicherweise im Falle eines spanischen Einlenkens fünf – großen Zahler Deutschland, Frankreich, Italien und Großbritannien sowie Gastgeber Bulgarien warten. Die Auslosung, welches Land in welchem Halbfinale antritt, findet im Jänner statt.

Die Teilnehmerländer beim 71. Eurovision Song Contest von Burgas:

Albanien

Armenien

Aserbaidschan

Australien

Belgien

Bulgarien

Dänemark

Deutschland

Estland

Finnland

Frankreich

Georgien

Griechenland

Großbritannien

Israel

Italien

Kanada

Kroatien

Lettland

Litauen

Luxemburg

Malta

Moldau

Montenegro

Nordmazedonien

Norwegen

Österreich

Polen

Portugal

Rumänien

San Marino

Schweden

Schweiz

Serbien

Ukraine

Zypern

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