Von: Sophia Molitor
Zillertal – Auf rund 3.000 Metern Höhe beim Wandern auf ein altes Bierfass zu stoßen, das dann auch noch schmeckt – damit hätten die beiden Bergsteiger Daniel und Michael aus St. Johann im Ahrntal wohl nicht gerechnet. Doch der Gletscherschwund bringt immer wieder Überraschungen ans Licht, die jahrzehntelang unter Eis und Schnee verborgen waren.
Wie die Pustertaler Zeitung berichtet, stammt das Fass offenbar aus dem Jahr 1978. Damals soll es bei einer Hubschrauberlieferung zur Schwarzensteinhütte verloren gegangen sein. Durch den Rückgang des Gletschers kam es nun wieder zum Vorschein.
Die beiden Bergsteiger transportierten das Fass mit einer Getränkekistenkarre über die Seilbahn ins Tal. Und offenbar hatte sich die Mühe gelohnt, denn als sie es probierten, soll es tatsächlich noch geschmeckt haben.




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