Von: Matthias Knapp
Bozen – Ob Hitze, Schnee oder Regen, die Straßenwärter sind täglich auf den Straßen überall im Land im Einsatz. Bei einer Willkommensveranstaltung in Bozen hat das Land Südtirol am 29. September 45 neue Straßenwärter offiziell in den Dienst aufgenommen.
Personallandesrätin Magdalena Amhof hieß die neuen Mitarbeiter willkommen und betonte die Bedeutung ihrer Aufgabe für die gesamte Bevölkerung. “Die Straßenwärter sorgen jeden Tag dafür, dass Kinder und Jugendliche sicher zur Schule kommen und Menschen ihren Arbeitsplatz erreichen. Darauf können sie stolz sein”, sagte Amhof. Mit mehr als 12.000 Beschäftigten trage das Land Verantwortung für die Weiterentwicklung Südtirols und seiner Autonomie. Die Straßenwärter würden auch dafür einen Beitrag leisten.
Wie unverzichtbar ihre Arbeit ist, unterstrich auch Infrastrukturen- und Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider. Seit der Übernahme der Straßen vom Staat im Jahr 1998 habe das Land ein weit verzweigtes Verkehrsnetz mit 2700 Kilometern Straßen, rund 1700 Brücken und 210 Tunnels zu betreuen. “Diese Infrastruktur kann nur erhalten werden, wenn Menschen täglich Verantwortung für diese institutionelle Aufgabe übernehmen. Deshalb danke ich allen 500 Straßenwärtern für ihren Einsatz”, betonte Alfreider. Gerade in einem Land, in dem mehr als 70 Prozent der Fläche über 1000 Metern Meereshöhe liegen, sei ein leistungsfähiger Straßendienst von zentraler Bedeutung.
“Unsere Stärke ist die Nähe zu den Bürgerinnen und Bürgern. Wir arbeiten direkt vor Ort und sorgen dafür, dass die Infrastruktur zuverlässig funktioniert”, sagte der Direktor der Landesabteilung Straßendienst, Philipp Sicher. Gleichzeitig kündigte Sicher an, dass bereits der nächste Wettbewerb für Straßenwärter für 48 weitere freie Stellen vorbereitet werde.
Über die Verbesserungen für die Straßenwärter informierte die Vize-Direktorin der Personalabteilung, Kathrin Defant. So wurde die Straßendienstzulage auf 45 Prozent des Anfangsgehalts der jeweiligen Zugehörigkeitsfunktionsebene angehoben. Zudem hat das Land einen Fonds für Aufgabenzulagen geschaffen und strukturelle Lohnerhöhungen umgesetzt. Als weitere Benefits nannte Defant flexibel nutzbare Essensgutscheine, die Zusatzrente Laborfonds, einen ergänzenden Gesundheitsfonds sowie einen Solidaritätsfonds.
Der Direktor des Landesamtes für Personalentwicklung, Günter Sölva, und Alessandra Munari führten durch die Veranstaltung und machten auf die Weiterbildungsmöglichkeiten in der Landesverwaltung aufmerksam.




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