Von: Sophia Molitor
Bozen – Investitionen in Infrastrukturen sind unerlässlich, um die Mobilität zu verbessern, die Attraktivität der Landeshauptstadt zu stärken und die Voraussetzungen zu schaffen, damit sich die Unternehmen und ihre Mitarbeitenden effizient bewegen und gut arbeiten können. Der Beginn einiger Straßenbauarbeiten ist ein positives Signal, doch nun gilt es, gemeinsam mit der Provinz die Umsetzung der in der „Agenda Bozen” vorgesehenen strategischen Maßnahmen voranzutreiben. Dies wurde bei einem Treffen mit der Gemeinde Bozen deutlich, das kürzlich von den Bezirken Bozen Stadt und Bozen Land im Unternehmerverband organisiert wurde.
Der Direktor des Amtes für Mobilität der Gemeinde Bozen, Ivan Moroder, informierte über den Stand der Dinge hinsichtlich der Investitionen und der soeben begonnenen oder kurz vor dem Beginn stehenden Baustellen. Die Unternehmen der beiden Bezirke sind sich der unvermeidlichen Belastungen aufgrund der Arbeiten bewusst, begrüßen jedoch den Beginn der Arbeiten und betonten, dass die Umsetzung der in der „Agenda Bozen” vorgesehenen großen Projekte umgehend anzugehen ist. Für die Unternehmen ist es nämlich entscheidend, dass die Straßen- und Eisenbahnbauvorhaben, die eine zentrale Bedeutung für die Mobilität im ganzen Land haben, rasch fertiggestellt werden.
„Die ersten in Angriff genommenen Maßnahmen stellen einen wichtigen Schritt für die Entwicklung der Stadt und für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit ihrer Wirtschaftstreibenden dar. Es ist positiv, dass einige Projekte nun endlich in der Umsetzungsphase sind. Nun ist es jedoch notwendig, diesen Weg entschlossen weiterzugehen und die geplanten Infrastrukturmaßnahmen zu verwirklichen, um zu verhindern, dass neue Flaschenhälse entstehen. In diesem Zusammenhang ist es von entscheidender Bedeutung, die begonnenen Bauvorhaben, wie jenes in der Einstein-Straße, zum Abschluss zu bringen und den Bau der neuen Verbindung zwischen der Einstein-Straße und dem Anschluss an die MeBo zu beschleunigen – eine strategische Maßnahme zur Verbesserung der Erreichbarkeit der Stadt und ihrer Industriezone”, betonte der Vertreter des Bezirks Bozen Stadt, Vinicio Biasi.
Die Arbeiten sollen schnell umgesetzt werden
Angesichts der gleichzeitigen Umsetzung weiterer zentraler Projekte, wie z.B. des Landesbibliothekszentrums und der Tiefgarage am Siegesplatz, unterstreichen die Unternehmen die Notwendigkeit, die Auswirkungen auf den Verkehr und die Erreichbarkeit der Gewerbezonen und Stadtviertel so gering wie möglich zu halten. „Die Durchführung der Arbeiten muss von einer effizienten Koordination zwischen allen Beteiligten begleitet werden, ebenso wie von einer zeitgerechten Kommunikation und einem ständigen Austausch mit der Wirtschaft. Es muss gelingen, die unvermeidlichen Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Die Unternehmen verstehen die Notwendigkeit der Arbeiten und unterstützen deren Umsetzung, fordern jedoch feste Fristen und eine Programmierung, die es ermöglicht, auch die Tätigkeit der Unternehmen effizient zu planen”, erklärte der Vertreter des Bezirks Bozen Land, Klaus Pomella.
Um die Verbindungen zwischen der Stadt und den angrenzenden Gebieten zu verbessern, ist es zudem notwendig, den öffentlichen Nahverkehr attraktiver zu gestalten, das Radwegenetz zu vervollständigen und ausreichende Parkmöglichkeiten zu gewährleisten, insbesondere in Bozen-Süd. „Positiv ist in diesem Zusammenhang der anstehende Bau der neuen Bahnhaltestelle St. Jakob”, so Biasi und Pomella abschließend.
Die für Mobilität zuständige Stadträtin Johanna Ramoser, die krankheitsbedingt nicht am Treffen teilnehmen konnte, betonte die Bedeutung des Dialogs mit den Unternehmen: „Um uns bestmöglich abzustimmen, wird der Austausch auch in den kommenden Monaten regelmäßig fortgesetzt.”




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