Der italienische Schnellzug Frecciarossa des Herstellers Hitachi

Frecciarossa-Zug soll ab Sommer 2027 durch Österreich fahren

Mittwoch, 23. September 2026 | 15:17 Uhr

Von: importer

Ab Sommer 2027 sollen neue internationale Frecciarossa-Verbindungen Italien mit Deutschland und Österreich verbinden. Das Projekt der Trenitalia, einem Unternehmen der italienischen Staatsbahn-Gruppe FS, wird gemeinsam mit der Deutschen Bahn und den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) umgesetzt. Vorgesehen sind zunächst Verbindungen zwischen Mailand und München sowie zwischen Rom und München – jeweils über Innsbruck.

Das Vorhaben wurde auf der Fachmesse InnoTrans in Berlin vorgestellt. “Wir glauben sehr an die Entwicklung unseres Hochgeschwindigkeitsverkehrs und des Frecciarossa in Europa”, sagte Trenitalia-Generaldirektor Simone Gorini bei einem Pressetermin am Mittwoch.

Mailand-München in knapp sieben Stunden

Die ersten Züge sollen im Sommer 2027 zwischen Mailand und München verkehren. Ziel sei es, das Angebot bis 2028 bis nach Neapel und Berlin auszudehnen, sagte Gorini. Die Fahrzeit zwischen Mailand und München soll rund 6 Stunden und 45 Minuten betragen. Gorini bezeichnete das Vorhaben als Teil einer stärkeren europäischen Vernetzung des Hochgeschwindigkeitsverkehrs. “Wir haben von einer europäischen Metropole gesprochen. Das Ziel ist, weiter zu wachsen”, sagte er.

Die ersten Tests für die neue Hochgeschwindigkeitsverbindung des italienischen Frecciarossa zwischen München und Italien haben bereits begonnen. Der Frecciarossa-Zug kann Geschwindigkeiten von bis zu 400 Kilometern pro Stunde erreichen. Derzeit finden Testfahrten zwischen Nürnberg und Ingolstadt sowie zwischen Erfurt und Leipzig statt. Auch in Österreich wird die Strecke getestet.

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