Von: Matthias Knapp
Bozen – Wie können heimische Skilehrerinnen und Skilehrer auch künftig gute berufliche Perspektiven in Südtirol erhalten? Diese Frage ist am 7. Oktober im Mittelpunkt eines Gespräches zwischen Landeshauptmann Arno Kompatscher, Tourismuslandesrat Luis Walcher und Elisa Montali, Direktorin des Funktionsbereichs Tourismus, sowie dem Vorstand des Verbandes der Südtiroler Skischulen gestanden. Der Verband war durch Präsident Flavio Prinoth, Vizepräsident Roland Antholzer und den Vorstandsmitgliedern Leo Zambon und Günther Mayr vertreten.
Anlass für das Treffen war auch die Frage zur Weiterentwicklung der rechtlichen Rahmenbedingungen, die Idee des Verbandes, die Tätigkeit der Skischulen auszudehnen und die Begleitung von Skigruppen aus anderen europäischen Ländern durch Tour Operators.
“Wir wollen, dass die in Südtirol ausgebildeten Skilehrerinnen und Skilehrer auch hier gute berufliche Chancen haben. Gleichzeitig ist es wichtig, die hohe Qualität und die bewährten Standards des Südtiroler Skilehrerwesens zu sichern”, betonte Landeshauptmann Arno Kompatscher. Er bekräftigte dabei, an den bestehenden Rahmenbedingungen festhalten zu wollen, die den in Südtirol ausgebildeten Skilehrerinnen und Skilehrern berufliche Möglichkeiten im Land sichern.
Auch Verbandspräsident Flavio Prinoth unterstrich die Bedeutung des heimischen Nachwuchses: „Unsere Skischulen leisten einen wichtigen Beitrag zur Qualität des Tourismus und bilden jedes Jahr junge Menschen zu hochqualifizierten Skilehrerinnen und Skilehrern aus. Diesen Nachwuchskräften müssen wir auch eine berufliche Perspektive in Südtirol bieten.“
Tourismuslandesrat Luis Walcher sicherte die Zusammenarbeit zu, da “unsere Skischulen weit mehr als reine Anbieter von Skiunterricht sind. Sie sind wichtige Partner der Tourismuswirtschaft und tragen wesentlich dazu bei, dass Gäste ihren Aufenthalt in Südtirol als ganzheitliches Erlebnis wahrnehmen.”




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