Kompatscher und Messner machen es vor

Grippeimpfung startet: Wer will der kann

Mittwoch, 14. Oktober 2026 | 12:00 Uhr

Von: Sophia Molitor

Bozen – Landeshauptmann Arno Kompatscher und Gesundheitslandesrat Hubert Messner haben sich am Mittwoch, 14. Oktober, gegen Grippe impfen lassen. Sie sehen es als ein gutes Beispiel, um auch andere zu ermutigen das kostenlose Impfangebot zu nutzen. Die Impfkampagne des Südtiroler Sanitätsbetriebs für die Saison 2026/2027 startet am 15. Oktober.

„Mit der Impfung schützen wir uns selbst und zugleich andere. Je mehr Menschen mitmachen, desto besser schützen wir besonders jene, für die eine Erkrankung schwerwiegende Folgen haben kann“, betont Kompatscher.

Auch Gesundheitslandesrat Hubert Messner unterstreicht die Bedeutung der Vorsorge: „Grippe ist keine harmlose Erkältung. Eine Impfung kann schwere Verläufe verhindern. Deshalb lade ich alle ein, das kostenlose Angebot zu nutzen.“ Die Impfung sei eine persönliche Entscheidung, die zugleich positive Auswirkungen auf die gesamte Gemeinschaft habe.

Auch Sanitätsdirektor Dr. Josef Widmann ist der Meinung: „Grippeviren zirkulieren gerade jetzt im Herbst und können insbesondere bei hoher Belastung zu zusätzlichen Herausforderungen für die Gesundheitsversorgung führen. Unser Ziel ist es in erster Linie, Erkrankungen möglichst vorzubeugen und vermeidbare Krankenhausaufenthalte zu reduzieren. Eine Grippeschutzimpfung ist dafür das Mittel der Wahl.”

Dr.in Silvia Spertini, Direktorin des Dienstes für Hygiene und öffentliche Gesundheit betont zudem: „Mit der Grippeschutzimpfung können wir das Risiko für schwere Krankheitsverläufe deutlich senken und besonders gefährdete Menschen schützen. Gerade in der Herbst- und Wintersaison, wenn mehrere Atemwegserreger gleichzeitig zirkulieren, ist es wichtig, die verfügbaren Präventionsmaßnahmen zu nutzen.”

Der Südtiroler Sanitätsbetrieb empfiehlt die Grippeimpfung insbesondere Menschen ab 60 Jahren, Personen mit chronischen Erkrankungen oder geschwächtem Immunsystem, Schwangeren und kleinen Kindern. Auch Beschäftigte im Gesundheitswesen und andere Menschen mit engem Kontakt zu besonders gefährdeten Personen sollten sich impfen lassen.

Das italienische Höhere Institut für Gesundheitswesen (ISS) geht davon aus, dass die Grippe in Italien jährlich rund 8.000 Todesfälle verursacht. Die Impfung soll das Risiko schwerer Krankheitsverläufe senken und dazu beitragen, die Verbreitung des Virus einzudämmen.

Der Herbst gilt als geeigneter Zeitpunkt für die Impfung, damit sich der Schutz rechtzeitig vor der winterlichen Infektionssaison aufbauen kann. Die Grippe- und die Coronaimpfung können, sofern medizinisch nichts dagegenspricht, gleichzeitig verabreicht werden. Für die Saison 2026/2027 stehen in Südtirol insgesamt 84.500 Grippeimpfdosen zur Verfügung.

Geimpft wird in den Impfzentren, bei teilnehmenden Haus- und Kinderärzten sowie in den teilnehmenden Apotheken.

Termine können online über SaniBook oder telefonisch bei der Einheitlichen Landesvormerkstelle unter der Nummer 100 100 vereinbart werden.

Bezirk: Bozen

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