Von: Sophia Molitor
Bozen – 214 von 331 Absolventinnen und Absolventen der Berufsbildung in italienischer Sprache verfügen ein Jahr nach ihrem Abschluss über einen aktiven Arbeitsvertrag. Das entspricht 65 Prozent. Das geht aus einer Erhebung des italienischen Landesamtes für Berufsbildung in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsmarktservice hervor. Die Berufsbildung in italienischer Sprache in Südtirol bestätigt damit ihre enge Verbindung zur Arbeitswelt und erleichtert vielen Jugendlichen den Einstieg ins Berufsleben.
Von den 214 bestehenden Arbeitsverträgen entfallen 212 auf den privaten Sektor. Erfasst wurden unter anderem 130 Standardverträge, 16 Lehrverträge und 22 unbefristete Arbeitsverhältnisse. Besonders hohe Beschäftigungsquoten verzeichnen die italienische Landesberufsschule “Einaudi” mit 72 Prozent, die Landesberufsschule “Mattei” mit 70 Prozent, die Landeshotelfachschule “Ritz” mit 68 Prozent und die Landesberufsschule “Marconi” mit 67 Prozent. Die Hotelfachschule “Ritz” weist mit 70 Personen auch die höchste absolute Zahl an Absolventinnen und Absolventen mit aktivem Arbeitsvertrag auf.
Der Landesrat für Italienische Bildung, Marco Galateo, betont: “Diese Daten zeigen, wie wichtig eine Berufsbildung ist, die eng mit den Betrieben zusammenarbeitet und jungen Menschen konkrete Perspektiven für ihre Zukunft eröffnet. Wir werden weiterhin Bildungswege fördern, die den Bedürfnissen des Landes und den Erwartungen der jungen Generation entsprechen.”




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