Von: Redaktion Südtirol News
Bozen – Die Landesregierung hat auf Vorschlag von Landesrat Marco Galateo, der unter anderem auch für den Bereich Handwerk zuständig ist, in der Sitzung vom 2. Oktober die Richtlinien für die Vergabe der Lehrlingsprämie aktualisiert. Damit soll die nachhaltige und umfassende Begleitung der Lehrlinge während der gesamten Ausbildungsdauer sichergestellt werden.
Mit dem Beschuss wurde die Förderschiene verlängert und die Prämie von 2000 auf 3000 Euro erhöht. Diesen Beitrag erhalten Betriebe, welche Lehrlinge die gesamte Ausbildungsdauer begleiten und die Lehrabschlussprüfung ermöglichen.
“Mit diesen Anpassung würdigen wir die Rolle der Betriebe bei der Ausbildung der nächsten Generation”, erklärt Landesrat Galateo. “Wir wollten das derzeitige System noch besser an unterschiedlichste Situationen anpassen, die während der Lehrzeit auftreten können. Gleichzeitig soll sichergestellt werden, dass die kontinuierliche Begleitung der Lehrlinge durch zusätzliche Ressourcen langfristig abgesichert ist.”
Angepasst wurde zudem die Eigenerklärung, welche die Betriebe nach der bestandenen Lehrabschlussprüfung des Lehrlings einreichen müssen. Die Betriebe müssen außerdem nachweisen, die Versicherungspflicht gegen Schäden durch Naturkatastrophen wie Erdbeben, Überschwemmungen, Erdrutsche oder Hochwasser (wie im Gesetz 213/2023 vorgesehen) einzuhalten. “Die Lehrlingsausbildung ist eine Investition in die Zukunft unseres lokalen Wirtschafts- und Produktionssystems: Darum unterstützen wir jene Betriebe, die Verantwortung übernehmen und wollen gleichzeitig Verfahren klarer gestalten, um sie besser an unterschiedliche Abläufe der Ausbildungswege anzupassen”, betont Handwerkslandesrat Galateo.




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