Von: Sophia Molitor
Mals – In unseren Städten und Dörfern zirkulieren vor allem in den Stoßzeiten viele Autos, in denen sich nur eine Person, der Fahrer, befindet. Dies führt zu Staus und Zeitverlust, was uns alle belastet. Dafür gäbe es eine einfache Lösung: Personen, die zur gleichen Zeit in dieselbe Richtung fahren, könnten Fahrgemeinschaften bilden, anstatt alleine in ihrem PKW zu fahren. Damit könnte man Geld sparen, die Fahrt stressfreier gestalten, weniger Zeit in Staus verlieren, leichter einen Parkplatz finden. Warum wird das so wenig praktiziert?
Die Umweltschutzgruppe Vinschgau hat sich mit dieser Thematik befasst und sich an den Meraner Verkehrsexperten Sergio Fedele gewandt. Fedele hat sich mit der Materie auf wissenschaftlicher Basis befasst und unterrichtet auf dem italienischen Staatsgebiet „carpooling“. Was sind seine Antworten auf unsere Frage: Einem Unbekannten eine Mitfahrgelegenheit anzubieten, wird als potentiell gefährlich und unangenehm wahrgenommen. Man glaubt Flexibilität und Zeit zu verlieren und der persönliche Vorteil scheint gering zu sein.
Von der Theorie zur Praxis
Fedele ist von der Theorie zur Praxis übergegangen und hat mit seinem Startup Team die App LigthRide entwickelt, die diese Probleme effizient löst: Es wurden 5 Sicherheitsfilter eingebaut, verschiedene Funktionen, um Fahrer und Mitfahrer zu unterstützen und vieles mehr. Vor einigen Monaten wurde mit dem Projekt LightRide im Vinschgau gestartet, seither wird es auch in anderen Regionen Italiens getestet. Die Umweltschutzgruppe Vinschgau arbeitet mit Betrieben, Organisationen und Institutionen zusammen, um diese Innovation bekannt zu machen, die weder Infrastruktur noch finanzielle Unterstützung benötigt.
Wir unterstützen die Absicht, die hinter LightRide steckt: Fahr gemeinsam, tu Gutes! Die Fahrer entscheiden, ob sie den Beitrag des Mitfahrers behalten oder einer ehrenamtlichen Organisation spenden wollen. Eine wertvolle Hilfe für das Ehrenamt!




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