Bauarbeiten sollen schnell starten können

MeBo-Kreuzung Eppan: Rekurs abgewiesen – Verträge in Vorbereitung

Freitag, 16. Oktober 2026 | 11:54 Uhr

Von: Redaktion Südtirol News

Eppan – Das Verwaltungsgericht hat den Rekurs eines Mitbewerbers bezüglich der Ausschreibung der Arbeiten zur Umgestaltung der MeBo-Einfahrt Eppan mit Urteil Nr. 190 vom 16. Oktober 2026 abgewiesen. Die Abteilung Tiefbau wird nun die Unterlagen für den Vertragsabschluss vorbereiten, damit die Unterzeichnung mit den ausführenden Unternehmen Rottensteiner GmbH und Gasser GmbH sobald als möglich erfolgen kann, teilt das Ressort für Infrastrukturen und Mobilität mit. Danach sollen die Vorbereitungsarbeiten für den Baubeginn starten.

“Mit diesem Urteil des Verwaltungsgerichtes Bozen wurde die Hauptklage des Rekursstellers abgewiesen und die Ordnungsmäßigkeit des Ausschreibungsverfahrens seitens des Landes Südtirol folglich bestätigt. Unsere Ämter können nun die erforderlichen Dokumente zum Abschluss des Vertrages mit den Bauunternehmen vorbereiten, damit die Arbeiten zeitnah starten können”, zeigt sich Infrastrukturlandesrat Daniel Alfreider zufrieden. Die MeBo-Einfahrt in Eppan gehöre zu jenen Verkehrssicherheitsprojekten, die das Ressort mit absoluter Priorität voranbringen wolle.

“Die Unfallhäufigkeit und die traurige Bilanz der Todesopfer untermauern die Dringlichkeit der Umgestaltung der Mebo-Einfahrt Eppan für mehr Übersichtlichkeit an diesem Knotenpunkt und Entschleunigung auf der Hauptachse”, betont Alfreider. Dank der guten Zusammenarbeit mit dem amtierenden Bürgermeister von Eppan, Lorenz Ebner, und den Grundstückseigentümern sei bereits wertvolle Vorarbeit geleistet worden.

Der Fokus der Eingriffe liege auf einer Reduzierung der Unfallgefahr an den beiden Zu- und Abfahrten auf die MeBo sowie auf einem flüssigen Durchkommen ohne größere Rückstaus auf den beiden Strecken, nämlich der SS38 MeBo sowie der SS 42. Weiters sei ein gutes Durchkommen des öffentlichen Busdienstes ein wichtiges Ziel, um Zeitpläne und Fahrkomfort zu gewährleisten.

Deshalb soll der Knotenpunkt mit zwei Kreisverkehren mit Anschluss-Zufahrten zu den MeBo-Nord- und Südspuren nach Bozen und nach Meran neu gestaltet werden. Im Abschnitt Pillhof bis MeBo-Einfahrt in Fahrtrichtung Bozen soll gleichzeitig ein weiterer Streckenabschnitt der Überetscherstraße  mit der Busvorzugsspur ausgestattet werden. Die Vorzugsspur soll so geplant werden, dass sie auch kompatibel mit einer zukünftigen Straßenbahn wäre.

Die Bauzeit wird etwa 29 Monate betragen, die Gesamtkosten belaufen sich auf 23 Millionen Euro.

Bezirk: Bozen

Kommentare

Aktuell sind 0 Kommentare vorhanden

Kommentare anzeigen