Von: Matthias Knapp
Bozen – Eine innovative Idee ist der Ausgangspunkt für ein neues Produkt oder die Gründung eines Unternehmens. Doch ab wann gilt Wissen als geistiges Eigentum? Wie lässt es sich schützen – und wie wirtschaftlich nutzen? Genau darum geht es am 2. Oktober bei der Veranstaltung „Intellectual Property in Practice“ im NOI Techpark. Fachleute aus Wissenschaft, Wirtschaft und Recht zeigen anhand konkreter Beispiele, worauf es bei Patenten und deren Lizenzierung ankommt.
Geistiges Eigentum entsteht in vielen Bereichen – oft lange bevor ein fertiges Produkt auf den Markt kommt. Für Forschende, Start-ups und Unternehmen stellt sich deshalb früh die Frage, welche Ergebnisse schützenswert sind, welche Form des Schutzes sinnvoll ist und wie sich daraus wirtschaftlicher Wert schaffen lässt.
Die Veranstaltung „Intellectual Property in Practice“ setzt genau an dieser Stelle an. Zum Auftakt zeigt IP-Experte Lino von Gartzen, Gründer und CEO von Innovationship, wie sich geistiges Eigentum erkennen, schützen und verwerten lässt. Werner Tirler, Direktor des gemeinnützigen Forschungszentrums Eco Research, erläutert anhand eines konkreten Fallbeispiels, auf welche Weise Forschung den Weg in die wirtschaftliche Anwendung finden kann. Wie wichtig der Schutz eigener Technologien für ein Start-up sein kann, zeigt Elena Pasquali, Mitgründerin und CEO von Ecosteer. Das Bozner Unternehmen entwickelt Lösungen für sicheren Datenaustausch sowie Datenhoheit und schützt zentrale Teile seiner Technologie durch Patente.
„Intellectual Property in Practice“ richtet sich an Forschende, Erfinderinnen und Erfinder, Unternehmen sowie Fachleute aus Technologie- und Wissenstransfer. Die Veranstaltung findet am Freitag, 2. Oktober 2026 von 14.00 bis 17.00 Uhr im NOI Techpark in Bozen statt. Im Anschluss bietet ein gemeinsamer Austausch in der Noisteria Gelegenheit, offene Fragen zu vertiefen. Das vollständige Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter noi.bz.it.




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