Wohnbaulandesrätin zu schnelleren Sanierungen und bezahlbaren Mietzinsen

WOBI: Weniger Leerstand, bessere Mieterbetreuung

Donnerstag, 24. September 2026 | 16:28 Uhr

Von: Sophia Molitor

Bozen – Im Mittelpunkt des Gesprächs, das Wohn-Landesrätin Ulli Mair am 24. September mit dem neuen Präsidenten des Wohnbauinstituts (WOBI), Christian Battisti, sowie mit dessen Stellvertreterin Karin Plank Pitter führte, standen die Arbeitsschwerpunkte in der neuen Amtszeit. Darunter die Beschleunigung der Sanierungsarbeiten bzw. Reduzierung der Leerstände, Verbesserungen im Austausch mit Mieterinnen und Mietern sowie die Umsetzung der Neuregelung bei der Rangordnung zum bezahlbaren Mietzins. Verwaltungsratsmitglied Herwig Neulichedl war aus beruflichen Gründen kurzfristig verhindert.

„Das WOBI steht vor einer Reihe konkreter Aufgaben, zu deren Lösung der engagierte und zielgerichtete Einsatz aller Verantwortlichen gefragt ist. Es geht darum, Abläufe zu verbessern, Entscheidungen zu beschleunigen und vorhandene Ressourcen besser einzusetzen”, betonte Landesrätin Mair im Rahmen des Gesprächs, das im Ressort für Wohnbau, Sicherheit und Gewaltprävention stattgefunden hat. Davon müssten am Ende beide Seiten profitieren: die Mieterinnen und Mieter ebenso wie das WOBI als leistungsfähige Verwaltung.

Leere Wohnungen, bessere Mieterarbeit

Mit Präsident Battisti und Vizepräsidentin Plank Pitter wurden schließlich Verbesserungen angesprochen, die Mair für ein funktionales und effizientes Wohnbauinstitut als unabdingbar ansieht. Allen voran die Verringerung des Leerstandes, der sich aufgrund der notwendigen Sanierungsarbeiten in den WOBI-Wohnungen sowohl in den größeren Orten als auch in der Peripherie ergibt. Doch auch die Mieterarbeit müsse optimiert werden, etwa im Hinblick auf die Meldung und Lösung von technischen Problemen sowie auf Problematiken im Zusammenleben, die sich immer wieder ergeben. Als ganz besonders wichtig erachtet Mair die Gewährleistung der Sicherheit und Ordnung in den WOBI-Wohnkomplexen und eine Intensivierung des Kontakts mit den Gemeinden.

“Eine weitere Herausforderung, die auf das Wohnbauinstitut zukommt, ist die Umsetzung der beschlossenen Einführung bei den Rangordnungen zum bezahlbaren Mietzins in allen Gemeinden, die ab dem 1. Jänner 2027 in Kraft treten wird”, führte Mair aus. Ziel sei die noch einfachere, effizientere und auf die Bedürfnisse der Gemeinden abgestimmte Zuteilung.

Abschließend wünschte Landesrätin Mair dem neuen Verwaltungsrat für seine Tätigkeit viel Erfolg und betonte die Bedeutung einer konstruktiven und verlässlichen Zusammenarbeit zwischen dem Ressort, dem Verwaltungsrat und allen Führungskräften und Mitarbeiterinnen sowie Mitarbeitern des WOBI. Primäre Aufgabe des Verwaltungsrats sei es, die strategischen Vorhaben und Zielsetzungen der Landesregierung operativ umzusetzen.

Bezirk: Bozen

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