Von: Matthias Knapp
Bozen/Trient – Die Staatspolizei von Trient hat 52 Ultras des FC Südtirol identifiziert, die für die Verwüstung der Sanitäranlagen im Stadio Briamasco im Rahmen des freundschaftlichen Blitzturniers am Samstag verantwortlich sein sollen.
Wie berichtet, war die Einrichtung der Sanitäranlagen im Gästesektor des Stadions völlig demoliert wurden. Unter anderem waren die Waschbecken aus den Angeln gehoben worden.
Derzeit werden Verwaltungsstrafen in Erwägung gezogen. Auch eine strafrechtliche Verantwortung wird geprüft.
Nachdem die gewaltbereiten Fans in den Sanitäranlagen randaliert hatten, sollen sie außerdem aus dem Bus ausgestiegen sein, um die Konfrontation mit Anhängern der Trientner Mannschaft zu suchen.
Nur aufgrund des Polizeieinsatzes konnte eine Prügelei verhindert werden. Die Ultras aus Südtirol hatten sich mit Gurten, Stöcken und Glasflaschen “bewaffnet”, wie die Trientner Quästur mitteilt.
Der FC Südtirol und A.C. Trento 1921 verurteilten im Anschluss die Vorfälle im Briamasco-Stadion entschieden und distanzierten sich von jeglicher Form von Gewalt.




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