Zwei weitere Verletzte - Bergrettung Meran im Dauereinsatz

Kölner stirbt in Bergen bei Meran

Samstag, 03. Oktober 2026 | 18:13 Uhr

Von: Lukas Unterkofler

Meran/Hafling – Ein ungewöhnlich arbeitsreicher Nachmittag liegt hinter der Bergrettung Meran. Innerhalb von nur zwei Stunden wurden die Einsatzkräfte zu drei unterschiedlichen Notfällen gerufen. Ein 80-jähriger Wanderer kam dabei ums Leben, zwei weitere Personen wurden verletzt.

Gegen 14.30 Uhr ging zunächst die Meldung über eine abgestürzte Person am Saltauser Waalweg ein. Oberhalb der Landesfischzucht fanden die Bergretter einen 80-jährigen Urlauber aus Köln vor, der vermutlich ausgerutscht und abgestürzt war. Gemeinsam mit dem Notarzt aus Meran begannen sie sofort mit der Wiederbelebung. Trotz aller Bemühungen konnte nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden. Die Einsatzkräfte kümmerten sich anschließend um die Ehefrau und verständigten die Notfallseelsorge.

Noch während dieses Einsatzes folgte kurz nach 15.00 Uhr der nächste Alarm aus Hafling. Unterhalb des Viertlerhofes war eine Gruppe von drei Radfahrern unterwegs, als eine 51-jährige Meranerin stürzte. Sie erlitt ein Rippentrauma sowie ein stumpfes Bauchtrauma mit Verdacht auf eine Milzverletzung. Wegen der starken Schmerzen wurde ein Notarzt hinzugezogen. Nach der Erstversorgung flog der Notarzthubschrauber Pelikan 1 die Frau ins Bozner Krankenhaus.

Gegen 16.30 Uhr wurde die Bergrettung schließlich zu einem Paragleiter-Unfall bei der Stafellhütte auf rund 1.965 Metern Höhe gerufen. Ein 28-jähriger Meraner war abgestürzt und klagte über starke Rückenschmerzen. Neben dem Rettungshubschrauber rückte auch eine Mannschaft der Bergrettung mit dem Einsatzfahrzeug aus. Der Verletzte wurde anschließend ins Krankenhaus Meran gebracht.

Insgesamt standen bei den drei Einsätzen 25 Bergretter rund vier Stunden lang im Einsatz.

Bezirk: Burggrafenamt

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