Von: importer
Nach 18 Tagen haben Einsatzkräfte die Ausbreitung eines großen Waldbrands im Südosten Frankreichs gestoppt. Das Feuer am Gros Bessillon im Département Var sei nun offiziell “fixiert”, teilte die Präfektur am Freitag mit. Es habe sich auf rund 6.300 Hektar ausgebreitet, mehrere Ortschaften bedroht und dutzende Häuser zerstört.
Bis der Brand unter Kontrolle und schließlich vollständig gelöscht sei, würden allerdings noch mehrere Tage vergehen, erklärten die Behörden. Rund 450 Feuerwehrleute blieben zum Ende der Woche im Einsatz. Auch die Überwachung der Waldgebiete werde fortgesetzt.
Feuer war bereits unter Kontrolle und flammte wieder auf
Das Feuer war am 21. Juli auf einem Feld ausgebrochen und hatte zunächst rund 4.500 Hektar erfasst. Knapp 5.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Am 28. Juli erklärten die Behörden die weitere Ausbreitung zunächst für gestoppt.
Am 31. Juli flammte der Brand jedoch erneut auf und breitete sich auf hunderte weitere Hektar aus. Erneut mussten hunderte Menschen ihre Häuser verlassen. Tausende Feuerwehrleute aus ganz Frankreich sowie hundert Einsatzkräfte aus anderen europäischen Ländern waren an den Löscharbeiten beteiligt.
Innenminister Laurent Nuñez hatte den Brand am Dienstag als den am längsten andauernden Waldbrand im Var seit Beginn entsprechender Aufzeichnungen bezeichnet. Die Brandgefahr in Südostfrankreich bleibt hoch. Für das Département Var galt am Samstag eine Hitzewarnung der zweithöchsten Stufe. Im benachbarten Département Drôme hatte ein weiterer, seit fünf Tagen wütender Waldbrand bis Freitagabend fast 300 Hektar Wald erfasst.




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