Von: Redaktion Südtirol News
Ritten/Bozen – Mit den hohen Temperaturen und der intensiven Sonneneinstrahlung sind die Ozonkonzentrationen in Südtirol angestiegen. Am 4. September wurde an der Messstation Ritten die Informationsschwelle von 180 µg/m³ (180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft) überschritten. Der höchste Stundenmittelwert wurde um 20 Uhr mit 182 µg/m³ gemessen.
Erhöhte Ozonkonzentrationen treten vor allem im Talkessel zwischen Bozen und Meran, im Unterland sowie auf den angrenzenden Hochplateaus und Berghängen auf. Besonders betroffen sind der Ritten und die Seiser Alm.
Die erhöhte Ozonbelastung hänge mit der anhaltenden Hitze und der starken Sonneneinstrahlung zusammen. Mit der Wetteränderung und den erwarteten Niederschlägen würden die Werte voraussichtlich wieder zurückgehen, heißt es aus dem Labor für Luftanalysen und Strahlenschutz.
Personen mit Erkrankungen der Atemwege sollten bei erhöhten Ozonwerten vorsorglich ungewohnte und starke körperliche Anstrengungen im Freien vermeiden. Dies gilt insbesondere für die Nachmittags- und Abendstunden.
Laut den Wettervorhersagen für die kommenden Tage werden die Ozonkonzentrationen sinken.




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